Kaufberatung Porsche 911 (997)

Männertraum

Beim aktuellen Porsche 911 stehen mehr Wahlmöglichkeiten zur Verfügung als je zuvor. Welcher Elfer passt in Ihre Traumgarage? AUTO TESTS-Kaufberatung mit großer Bildergalerie und Videos.
Die Evolution der Sportwagen beginnt 1963. Da stellt Ferry Porsche ihre Ikone schlechthin auf der IAA als Prototyp 901 vor. Da aber die Ziffer 0 in der Mitte bei Auto-Typenbezeichnungen rechtlich von Peugeot reserviert ist, muss Porschesein Coupé umbenennen. Der 911 ist geboren – und wird einer der begehrtesten Sportwagen überhaupt. In vielen Männerträumen belegt der 911 immer noch einen festen Platz, bei Porsche ist er das meistverkaufte Modell. Auch 43 Jahre später hat der Stuttgarter nichts von seinen Reizen verloren: Die Formgebung ist zeitlos elegant und sportlich zugleich – eine Blech gewordene Vision, ein Klassiker. Die Karosserie besticht durch ihre klaren Linien. Das wohlproportionierte Heck wirkt genauso knackig wie der Hintern von Jennifer "the butt" Lopez. Dafür übt sich der werksintern 997 genannte Elfer in Bescheidenheit, sticht nicht besonders aus der Masse heraus. Er bietet viel Qualität, ist weniger protzig, extravagant und auffällig als ein Ferrari oder Lamborghini, dabei aber kaum langsamer. Zudem ist die Auswahl an Motoren, Ausstattungen und Karosserievarianten so groß, dass solvente Kunden sich ihr Spielzeug individuell zusammenstellen können.

Ein 911 begeistert alle – auch Profis wie Walter Röhrl

Welcher 911 könnte einen Stellplatz in Ihrer imaginären Traumgarage finden? Von den drei Karosserievarianten Coupé, Targa und Cabrio genießt die letztgenannte beim realen Kunden am meisten Zuspruch – fast die Hälfte entscheidet sich für den 2+2-Sitzer ohne Dach, der 1982 erstmals in der Porsche-Preisliste auftauchte. Doch ein Porsche ist ein Sportler, und als solcher sollte man möglichst leicht und stark sein. Mit 1470 Kilogramm bringt das Carrera Coupé am wenigsten auf die Waage, der Carrera S wiegt nur 25 Kilogramm mehr, bietet aber zusätzliche 30 PS.

Die ursprünglichste Form hat auch heute noch nichts von ihrem Reiz verloren: steife Karosserie, direkte Lenkung und klare Rückmeldung von der Straße machen nach wie vor an. Der Sexappeal am Heck steigert sich bei der Allradversion Carrera 4 durch ein um 44 Millimeter breiteres Heck, breitere Felgen und eine um bis zu 19 Millimeter breitere Spur. Der Preis: 55 Kilogramm Mehrgewicht. Die Visco-Lamellenkupplung lässt permanent mindestens fünf Prozent der Leistung an die Vorderräder, bei Bedarf maximal 40 Prozent. Das verbessert den Geradeauslauf bei hohen Geschwindigkeiten und erhöht die ohnehin schon gute Kurvenhaftung und damit auch die Sicherheit.

Heckantrieb macht einfach mehr Spaß!

Noch nie war es für ungeübte Fahrer einfacher, einen Porsche schnell zu bewegen. Jedoch wirkt bei den Allrad-Elfern das Einlenkverhalten träge und die Lenkung bei niedrigem Tempo wie zugeschnürt. Auch wenn die Hälfte aller Kunden in Sachen Antrieb zum C(arrera) 4 greift und damit 6032 Euro zusätzlich investiert, reicht der Hecktriebler, macht sogar mehr Spaß beim Beschleunigen in Kurven. Die komplette Kaufberatung auf zwölf Seiten mit allen Versionen, Ausstattungen und Motoren können Sie für 1,00 Euro aus unserem Heftarchiv herunterladen. Hier geht es direkt in den Download-Bereich.
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