Beim Ausbau der Elektroauto-Palette gibt Kia richtig Gas: Bis 2027 will die Marke 15 vollelektrische Modelle im Katalog haben. Scheinbar geht man nun numerisch vor, auf den gerade in den Verkauf gegangenen EV3 dürfte nun der EV4 folgen.
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Produktion soll im März 2025 beginnen

Der passende, noch umfangreich getarnte, Erlkönig wurde zuletzt immer wieder gesichtet. Lang dürfte es nicht mehr dauern, bis Kia das Crossover mit coupéhafter Dachlinie enthüllt. Laut der Korean Times soll die Produktion des EV4 nämlich bereits im März 2025 beginnen. Mit der Präsentation ist früher zu rechnen. Die könnte noch 2024 stattfinden.
Erste Hinweise darauf, wie viel das neue Elektroauto kosten wird, hat Kia bereits bei der Vorstellung der zugehörigen Studie gegeben. Damals hieß es, dass die Dreier-Kombo aus EV3, EV4, und E5 preislich zwischen 35.000 und 50.000 Euro liegen soll. Der EV3 steht tatsächlich ab rund 36.000 Euro im Konfigurator – beim EV4 könnte der Einstieg bei 40.000 Euro liegen. Damit wäre der Kia ein heißer Konkurrent des Tesla Model 3 (ab 42.490 Euro).

Studie und Serie sind nah beieinander

Optisch sind die Serienmodelle der Marke zuletzt nah an den Studien geblieben. Das dürfte man so beibehalten. Entsprechend kantig dürfte das Ergebnis werden. Die annähernd vertikalen Scheinwerfer und Rücklichter der Studie scheinen beibehalten worden zu sein. Sie lugen aus dem Tarnkleid hervor.
Kia EV4 Erlkönig
Der Dachkantenspoiler der Studie findet sich beim EV4-Prototyp wieder.
Bild: Intern / AUTO BILD
Der Aufbau des Innenraums wird wohl dem des EV3 ähneln. Bedeutet: Eine große Display-Landschaft bestehend aus zwei 12,3 Zoll großen Bildschirmen und einem 5,3-Zoll-Exemplar für die Klimabedienung dazwischen. Dazu die (dank ChatGPT) mitlernende Sprachsteuerung, Updates Over-the-Air. Wie bei den anderen Elektromodellen aus dem Hause Kia ist mit einigen recycelten Materialien zu rechnen.

Über 600 Kilometer Reichweite möglich

Wenig überraschend dürfte die Basis des EV4 ausfallen – die E-GMP-Plattform gilt als gesetzt. Wenn die Antriebe allerdings denen des EV3 gleichen, bekommt Kias Schrägheck nicht die schnelle 800-Volt-Architektur, sondern lediglich die halbe Spannung. Mit 400-Volt-System muss man beim SUV eine halbe Stunde zum Laden der Akkus einplanen. Die fassen 58,3 oder 81,4 kWh – Größen, die auch dem EV4 gut stehen würden.
Genau wie die Reichweite: 605 Kilometer Reichweite nach WLTP schafft der EV3 mit dem größeren Stromspeicher. Der aerodynamisch vorteilhaftere EV4 könnte sogar noch weiter kommen. Auch die Leistung könnte man übernehmen, dann ständen 204 PS (150 kW) und 283 Nm auf dem Datenblatt.