Kia Rio (2017): Fahrbericht

Kia Rio (2017): Fahrbericht

So spritzig fährt der neue Rio

Der neue Rio hat sich nicht nur optisch gemacht. Kia hat Motor, Fahrwerk und Lenkung jetzt fein abgestimmt. AUTO BILD ist ihn gefahren!

Bei der vierten Generation der Baureihe haben die Koreaner beim Design große Fortschritte gemacht.

Ist es schon wieder so weit? Scheint so, Kia hat den Rio neu aufgelegt. Der Vorgänger wurde gerade mal seit 2011 gebaut und 2015 renoviert. Der Neue ist jetzt die vierte Generation der Baureihe, und wie stets haben die Koreaner beim Design große Fortschritte gemacht. Rio Nummer vier sieht richtig gut aus. Vorn geht es los mit einer neuen, flacheren Version des inzwischen Kia-typischen Tiger-Nose-Grills, die Hochglanz-Variante gibt es ab Ausstattung Edition 7. Dann folgen eine längere Motorhaube als bisher, eine Flanke mit klaren, geraden Linien, hinten eine steiler stehende C-Säule und ein kräftiges Heck. Das Ganze wirkt solide, vertrauenerweckend und mehrheitsfähig. Nicht ganz unwichtig in dieser Klasse. Und wie fährt er sich? AUTO BILD hat es getestet.

Kia Rio (Paris 2016): Sitzprobe

Alle News und Tests zu Kia

Das Cockpit wirkt hochwertiger und aufgeräumter

Die Sitzposition stimmt und die großen, klaren Instrumente lassen sich gut ablesen.

Vor dem Einsteigen bleibt Zeit, um einen kurzen Blick auf den Innenraum zu werfen. Gepflegtes Design auch innen, das Cockpit hat sicht- und sp√ľrbar an Qualit√§t gewonnen, es wirkt aufger√§umter als bisher ‚Äď es gibt weniger Schalter. Die Sitzposition stimmt und die gro√üen, klaren Instrumente lassen sich gut ablesen. Das neue 7-Zoll-Touchscreen-Navi verf√ľgt √ľber Schnittstellen f√ľr Android Auto und Apple CarPlay, es kostet f√ľr die Ausstattung Dream Team 990 Euro, f√ľr Spirit 790 Euro und ist bei Platinum Serie. Die Ma√üe des neuen Rio haben sich kaum ver√§ndert, der gr√∂√üte Unterschied sind schon die 1,5 Zentimeter mehr Au√üenl√§nge. Vorn gibt es viel Platz und erstaunlich gro√üe, bequeme Sitze, im Fond wird es klassen√ľblich nat√ľrlich enger. Aber auch hier sind Erwachsene durchaus anst√§ndig untergebracht. Und der Kofferraum w√§chst von 288 auf 325 Liter.
Alles zum neuen Rio im √úberblick

Der Rio fährt sich handlich und unaufgeregt

Der Rio legt nach einer kleinen Anfahr-Schwäche lebhaft los, dreht fröhlich, beschleunigt flott und leise.

Zum Motorenprogramm geh√∂ren vier Benziner ‚Äď ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 84 PS, ein 1,4-Liter mit 99 PS und ein Einliter-Dreizylinder mit 100 oder 120 PS ‚Äď dazu kommt ein 1,4-Liter-Diesel mit 77 oder 90 PS. F√ľr die erste Testfahrt stand der Einliter-Dreizylinder mit 100 PS zur Verf√ľgung. Der moderne Turbo-Direkteinspritzer legt nach einer kleinen Anfahrschw√§che lebhaft los, dreht fr√∂hlich, beschleunigt den Rio flott und bleibt dabei bemerkenswert leise. Das passt. Und offenbar hat Kia viel am Feinschliff gearbeitet, der Rio f√§hrt sich handlich und unaufgeregt, die Schaltung arbeitet pr√§zise, die Lenkung spricht besser an als bisher, auch das Fahrwerk wirkt ausgereifter, nicht mehr so holprig.

Kia Rio (2017): Vorstellung und Preis

Preise und Marktstart

Los geht es bei uns am 11. Februar 2017, die Preise starten bei 11.690 Euro, der gefahrene Einliter-T-GDI mit 100 PS steht ab 16.890 Euro auf der Preisliste. Und keine Illusionen, ein VW Polo kostet nicht wesentlich mehr. Aber der bietet nat√ľrlich keine sieben Jahre Garantie.
Im √úberblick: gebrauchte Kia Rio

Kia Rio (2017): Fahrbericht

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