So eckig ist der Kia Tasman Weekender: Pick-up-Studie
Sieht aus wie ein Lego-Modell, ist aber ein echtes Auto

Kia hat scheinbar Großes mit seinem ersten Pick-up vor. Die Studie Weekender zeigt, wie eine extrascharfe Version des Tasman aussehen könnte.
Bild: Kia Motors
Pick-ups können inzwischen mehr sein als ein praktisches Nutzfahrzeug, taugen mitunter sogar zum Statussymbol. Der bekannteste Vertreter dieser Gattung dürfte bei uns der Ranger Raptor von Ford sein.
In diese Kerbe will auch Kia schlagen. Auf der "Seoul Mobility Show" hat die Marke mit dem Tasman Weekender eine extrascharfe Ausführung ihres ersten Pick-ups gezeigt.
Noch ist das Auto eine Studie. Wenn Kia seiner aktuellen Linie treu bleibt, wird sich zur Serie aber nicht mehr viel ändern.
Extrem eckiger Pick-up
Schon der bereits in Asien und Australien in den Verkauf gegangene reguläre Tasman ist ziemlich eckig und könnte glatt von Jeep stammen. Beim Weekender hat Kia dieses Design aber auf die Spitze getrieben. Einfach gesagt: Er sieht aus, als hätte Lego Technic ein Auto entworfen.
Der Grill ist schmaler, drumherum sind mehr Elemente in Wagenfarbe lackiert. Das wirkt hochwertiger als das unlackierte Plastik des normalen Tasman. Die scheinbar von einem Bullenfänger inspirierte Spange der Schürze kommt beispielsweise im matten, sandfarbenen Lack der Studie besser zur Geltung. Mit Powerdome auf der Motorhaube strahlt der Weekender mehr Kraft aus.

Beim Weekender sind die eckigen Elemente über den Radhäusern in Wagenfarbe lackiert.
Bild: Kia Motors
Mit Offroadreifen und Seilwinde
Standesgemäß steht der Pick-up auf 35 Zoll großen BF-Goodrich-Offroadreifen. Mit Seilwinde, Lichtleiste über der Windschutzscheibe und Dachgepäckträger ausgestattet, dürfte der Tasman Weekender für jedes Abenteuer gewappnet sein. Zumal Kia mehr Bodenfreiheit spendiert hat.
Kleiner Wermutstropfen: Unter der eckigen Motorhaube der Studie steckt das Serienaggregat, ein 2,2-Liter-Diesel mit 210 PS und 441 Nm. Vielleicht legt Kia fürs Serienmodell ja noch etwas Power drauf.
Wie es innen aussieht, wissen wir nicht. Kia hat noch keine Innenraumbilder veröffentlicht.

Am Heck ist die Stoßstange lackiert. Die gelben Akzente finden sich überall am Wagen.
Bild: Kia Motors
Wohl nicht beim deutschen Kia-Händler
Der Tasman wird seit 2025 in Asien und Australien verkauft. Der wilde Weekender soll vor allem für "Down Under" gedacht sein. In Europa will Kia den Pick-up erst einmal nicht anbieten – weder regulär noch als Tasman Weekender.
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