Über vierzehn Euro für einen Liter Öl, Scheibenwischer für 64 Euro, dazu Lohnkosten von 120 Euro – selbst beim Billigheimer Dacia wird bei der Inspektion mitunter kräftig hingelangt. Dabei gehören die Werkstattprofis des Rumänen sogar noch zu den preiswerten Schraubern: BMW-, Mercedes- oder Audi-Fahrer zahlen meist deutlich mehr. Angesichts solcher Preise sinkt mit zunehmendem Fahrzeugalter beim Besitzer oft die Bereitschaft, das Auto einer Wartung zu unterziehen. Schließlich ist der Wagen mit den Jahren vom Prestigeflitzer zum schnöden Gebrauchtwagen mutiert.
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Video: Luftfilter und Innenraumfilter wechseln

So geht der Filterwechsel

Doch diese Denkweise ist gefährlich. Nicht für die Verkehrssicherheit, dafür gibt es die Hauptuntersuchung. Schlimm wird es für die Fahrzeugtechnik. Zu wenig Öl, überalterter Zahnriemen und fehlende Kühlflüssigkeit können den plötzlichen Motortod bedeuten. Dabei lassen sich doch viele der fälligen Arbeiten selbst erledigen – und so ein paar hundert Euro sparen. Für den Zahnriemen gilt: Bitte das Wechselintervall nicht verschleppen und zum Tausch in die Werkstatt. Der Riemenwechsel ist für Hobbybastler zu aufwendig. Aber: Vergleichen Sie die Preise der Werkstätten! In der Bildergalerie zeigen wir, welche Wartungen Sie selbst ausführen können. 

Fazit

Das Bordbuch des Suzuki Swift ist klasse: Ob Öl- oder Zündkerzen-Wechsel – alles ist genau beschrieben. Da können sich andere Hersteller eine Scheibe abschneiden. Ohne Anleitung gilt: möglichst ein Selbsthilfebuch passend zum Auto kaufen.