24h Le Mans: Alle Autos 2019

Le Mans: Alle 62 Autos

Infos zum Rekordstarterfeld

Noch nie waren so viele Autos und so viele Fahrer bei den 24 Stunden von Le Mans am Start. Wir haben alle Informationen zum Le-Mans-Starterfeld.
33 Neulinge fahren 2019 in Le Mans. Kommen alle zum Zug, sind insgesamt 3381 Fahrer in der Geschichte des Rennens am Start gewesen. In der Topkategorie LMP1 gibt es nur einen Rookie: Stoffel Vandoorne übernimmt den Dallara-AER (SMP Racing) von Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button. In der LMP2-Kategorie sind 13 Neulinge am Start, darunter der Österreicher René Binder (Panis Barthez Racing/Ligier-Gibson). Vier Rookies mischen die GTE-Pro-Klasse auf, 15 die GTE-Amateurkategorie, darunter Vater und Sohn Louis und Philippe Prette aus Monaco (Proton-Porsche).
22 Starts hat Olivier Beretta (MR Ferrari/GTE-Am) absolviert, ist damit Rekordstarter. Beretta war vor Charles Leclerc der letzte Monegasse in der Formel 1, fuhr 1994 neun Rennen für Larrousse. In Le Mans holte er sich schon sechs Klassensiege, für Chrysler und Chevrolet. Um den Rekord von Henri Pescarolo zu schlagen, müsste Beretta aber noch elf weitere Jahre in Le Mans starten.
22 ehemalige Formel-1-Fahrer sind gemeldet. Speerspitze ist Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Toyota/LMP1), weitere GP-Sieger in Le Mans sind Giancarlo Fisichella (Spirit of Race/Ferrari) und Pastor Maldonado (DragonSpeed/Oreca-Gibson). Die weiteren Ex-Formel-1-Fahrer: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima, Kamui Kobayashi, André Lotterer, Bruno Senna, Vitaly Petrov, Stoffel Vandoorne, Sergey Sirotkin, Stéphane Sarrazin, Anthony Davidson, Guido Van der Garde, Will Stevens, Paul di Resta, Jean-Eric Vergne, Gianmaria Bruni, Sébastien Bourdais, Jan Magnussen, Olivier Beretta und Pedro Lamy.

2019 startet ein Frauenteam in Le Mans

19 Jahre
sind Philip Hanson (LMP2/United Autosports/Ligier-Gibson) und Julien Andlauer (Porsche/GTE-Am) als jüngste Starter alt. Tracy Krohn (Dempsey Proton/Porsche/GTE-Am) ist mit 64 Jahren der Oldie im Feld. 
11 Le-Mans-Sieger bringen es auf 17 Erfolge. Die meisten Siege im Feld haben André Lotterer und Marcel Fässler (jeweils drei). Lotterer hat in der LMP1-Kategorie sogar Außenseiterchancen auf den Sieg.
11 Autos setzt Ferrari ein – mehr als jeder andere Hersteller. Oreca wartet mit zehn LMP2-Prototypen auf, rechnet man aber auch noch den Alpine und den Aurus dazu sind es zwölf. Beide Marken sind nur gebrandet, die Chassis kommen von Oreca und sind dieselben wie für die anderen Oreca-Teams. Porsche hatte mit 809 Fahrzeugen bisher die meisten Autos in Le Mans am Start.
8 Deutsche sind am Start. Nur André Lotterer fährt in der LMP1-Katgeorie, die um den Gesamtsieg fährt. In der zweiten Liga, der LMP2, ist sogar gar kein Deutscher dabei. In der GTE-Pro dafür Dirk Müller (Ganassi Ford), Mike Rockenfeller (Corvette), Stefan Mücke (Ganassi-Ford), Martin Tomzcyk (MTEK BMW) und Sven Müller (Porsche) dafür fünf, in der GTE-Am noch zwei: Christian Ried (Dempsey Proton Porsche) und Jörg Bergmeister (Project 1 Porsche). 1981 und 1993 waren es jeweils 19 deutsche Fahrer!
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1 Damenteam um Rahel Frey, Michelle Gatting und Manuela Gostner (Kessel Ferrari/GTE-Am) fährt gegen 183 Männer. Gatting und Gostner sind erstmals in Le Mans dabei, Frey fuhr zuletzt 2010 bei den 24 Stunden von Le Mans mit – ebenfalls in einem Frauenteam: Damals mit Natacha Gachnang, der Cousine von Toyota-Pilot Sébastien Buemi, sowie Cyndie Alleman (in einem Ford GT1). Es ist das 22. reine Damenteam in Le Mans (57 Frauen bringen es bisher auf 128 Rennen). Odette Siko und Marguerite Mareuse schafften 1930 mit Rang sieben in einem Bugatti das bisher beste Resultat eines Damenteams. Siko wurde 1932 zudem in einem Alfa Romeo Vierter – das bis heute beste Resultat einer Frau.
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen alle 62 Autos, die 2019 dabei sind.

24h Le Mans: Alle Autos 2019


Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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