Ganz behutsam hat sich Lexus den GS vorgenommen. Ein bisschen Chrom an Kühlergrill und Scheinwerfern, geänderte Lufteinlässe und neue Außenspiegel mit integrierten Blinkern. Das war es von außen dann auch schon. Beim Hybrid-Modell GS 450h blieb alles beim Alten. Der Sechszylinder-Benziner leistet zusammen mit einem Elektromotor nach wie vor 345 PS und pusht die große Limousine auf maximal 250 km/h. Als neues Extra stehen aktive Fahrwerkstabilisatoren zur Verfügung. Das System kostet 3100 Euro extra und minimiert in Kurven die Seitenneigung der Karosserie. Nachteil: Wegen der zusätzlichen Elektrik entfällt das Reserverad, und der Lexus wird auf Run-Flat-Reifen mit Notlaufeigenschaften ausgeliefert, die etwas unkomfortabler abrollen. Neu ist der GS 460. Er ersetzt den GS 430 und ist mit einem neuen 4,6-Liter-V8 mit 347 PS ausgestattet. Markteinführung ist im Januar.

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Lars Zühlke

Beim Facelift seiner Oberklasse-Limousine macht Lexus nur Kosmetik. Technisch tut sich wenig, Schwachpunkte wie mäßiger Abrollkomfort oder kleiner Kofferraum bleiben oder werden gar noch verstärkt, etwa durch Run-Flat-Reifen. Ein Leckerbissen für Technik-Liebhaber ist nach wie vor der Hybrid-Antrieb des GS 450h.

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Lars Zühlke