Kürzlich hat Mansory den Stallone GTS präsentiert: ein Komplettumbau auf Basis des Ferrari 812 GTS, der manchen Scuderia-Anhängern sauer aufgestoßen sein dürfte. All jene sollten ihre Augen noch einmal schließen, denn jetzt zeigt Mansory den F8XX. Der war mal ein Ferrari F8 Tributo und wurde vom Tuner mit viel Leder, Forged Carbon und noch mehr Leistung ausgerüstet. Mit waschechten XX-Ferrari à la 599XX, FXX oder FXX K hat das nur noch wenig zu tun – Mansory-Kunden dürfte es aber schmecken. (Alle wichtigen Tipps zum Neuwagenkauf im Internet!)

Ferrari F8 Tributo mit Jet-Endrohren wie beim Porsche Carrera GT

FERRARI F8 Tributo MANSORY F8XX
Ob der F8XX den persönlichen Geschmack nun trifft oder nicht – spektakulär sieht das Fahrzeug in jedem Fall aus.
Schon der Lack mit Namen "Catania Green" ist ein echter Hingucker. Noch auffälliger wird es mit Rallyestreifen, Felgen und Zierteilen in Gold. Die einteiligen Schmiedefelgen messen 9,5 x 21 Zoll vorne und 12 x 22 Zoll an der Hinterachse, wobei die hinteren mit Reifen in der üppigen Dimension 335/25 bespannt sind (zum großen AUTO BILD-Sommerreifen-Test 2021). Darüber hinaus hat Mansory dem F8 ein komplettes Bodykit aus Forged Carbon verpasst. Front- und Heckschürze kommen jetzt deutlich gefräßiger und zerklüfteter daher. Auch diverse Einsätze und Blenden sind aus geschmiedetem Carbon, genauso wie der ungewöhnliche, zweigeteilte Heckspoiler. Am Heck lugen vier Endrohre im Nachbrenner-Stil des Porsche Carrera GT aus der Schürze.

Beiges Leder und Carbon im Cockpit des Mansory F8XX

FERRARI F8 Tributo MANSORY F8XX
Bis in die hinterste Ecke ist der Innenraum des F8XX mit beigefarbenem Leder und Carbon tapeziert.
Im Innenraum ist jeder Winkel mit beigefarbenem Nappaleder ausgekleidet. Selbst die Fußmatten sind aus Leder. So wirkt der Innenraum nicht wie das Cockpit eines Supersportwagens, sondern eher wie eine Lounge. Garniert ist das Ganze mit Ziernähten und etwas Leder in kontrastreichem Weiß. Was nicht mit Tierhaut bezogen ist, schimmert in Carbon. Dazu verbaut Mansory ein neues Sportlenkrad inklusive Pralltopf mit Firmenlogo. Das findet sich auch auf den Sitzen und Fußmatten.

160 PS mehr als in der Serie

Das "XX" im Namen kommt dann beim Motor zum Tragen. Mansory pusht den 3,9 Liter großen Biturbo-V8 von 720 auf imposante 880 PS. Das Drehmoment steigt von 770 auf 960 Nm. Wie die neuen Zahlen genau zustande kamen, verrät Mansory nicht. Die Rede ist nur von einer angepassten Motorsteuerung und einer Sportauspuffanlage.
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Neu sprintet der 1435 Kilogramm leichte Hecktriebler laut Mansory in 2,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h (minus 0,3 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit gibt der Tuner mit 354 km/h an (plus 14 km/h). Damit sich das auch kontrollieren lässt, hat Mansory dem F8XX nicht näher spezifizierte Fahrwerksupgrades angedeihen lassen. Preise für den Umbau gibt Mansory nicht bekannt. Bei einem Basispreis von 228.661 Euro für einen Basis-F8 Tributo darf man allerdings nicht auf ein Schnäppchen hoffen. (Gebrauchte Ferrari mit Garantie gibt es im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt!)