Die elektrische Limousine Mazda6e ist gerade erst im Konfigurator gelandet, da stellen die Japaner ein SUV in gleicher Größe vor. Das hört auf den Namen EZ-60 und wurde jetzt auf der chinesischen Plattform Waibo gezeigt.
Das Auto ist zunächst für China vorgesehen. Wenn Mazda jedoch wie beim 6e vorgeht, könnte das neue SUV später auch zu uns kommen. Und so Tesla Model Y und VW ID.4 Konkurrenz machen.

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Der neue Mazda EZ-60 wurde zusammen mit der chinesischen Marke Changan entwickelt. Die war auch schon am 6e beteiligt. Das Design scheint an der Limousine anzuknüpfen.

Auffällige Lichtsignatur

Besonders markant ist die Lichtsignatur. Die verläuft unterhalb des Grillelements in einem Bogen und verbindet so die beiden schmalen LED-Bänder an den Seiten. Das Mazda-Logo ist beleuchtet, die eigentlichen Hauptscheinwerfer sind versteckt – sie sitzen diskret oberhalb der Air Curtains. Ausgeschaltet verschmelzen sie so mit dem Karosseriedesign.
Die Schürze mit großem mittigen Lufteinlass wirkt etwas sportlicher als beim 6e. Die verschlossene Kühlergrillmaske hingegen hat das Verbrennerflair verloren und scheint beim EZ-60 glatt gestaltet zu sein.
Mazda EZ-60 für China
Die ersten Eindrücke der Rückseite zeigen, dass die Lichtsignatur scheinbar reduzierter als beim 6e ausfällt.
Bild: Mazda Motor Coporation
Um das Heck in Gänze sehen zu können, müssen wir uns wohl bis zum 24. April 2025 gedulden, dann wird das Auto auf der Shanghai Auto Show präsentiert. Bisher gibt es nur Detailaufnahmen, und die zeigen ein noch einmal reduzierteres Lichtdesign als beim Mazda6e.

Der Innenraum ist noch geheim

Der Innenraum ist bislang noch topsecret. Es ist aber denkbar, dass es im SUV wie im aufgeräumten Interieur des 6e zugeht – inklusive eines 10,2 Zoll großen Digital-Cockpits und eines 14,6 Zoll großen Bildschirms fürs Infotainment.
Der Innenraum des Mazda 6e
Wenn das SUV den Innenraum der Limousine (Bild) übernimmt, sind die meisten Knöpfe passé.
Bild: Mazda Motor Coporation

Antriebe könnten vom Partner Changan kommen

In Sachen Antrieb lohnt sich ein Blick ins Portfolio von Changan. Der chinesische Hersteller liefert nämlich die Plattform. Laut Car News China sind auf dieser Basis Elektroantriebe mit und ohne Range-Extender sowie ein Wasserstoffantrieb möglich.
Vielleicht übernimmt Mazda demnach den Antrieb des chinesischen Schwestermodells Deepal 07. Dann bekäme der EZ-60 einen Elektroantrieb mit 218 PS (160 kW) beziehungsweise 258 PS (190 kW). Dazu könnte man direkt die Akkus (68,8 kWh oder 80 kWh) des Deepal übernehmen.

Wahrscheinlich kommt das SUV unter anderem Namen

Sollte das SUV auch bei uns angeboten werden, könnte es analog zur Limousine einen anderen Namen bekommen. In China läuft der Mazda6e unter dem Namen EZ-6. Gut möglich also, dass der EZ-60 dann bei uns als CX-60e vertrieben wird. Damit würde Mazda seiner Benennung treu bleiben.
Der bekannte CX-60 mit Verbrenner könnte parallel weiter im Programm bleiben, aber mit dem nächsten Facelift optisch näher an das Elektro-SUV ranrücken.
Wenn es wie beim Mazda6e läuft, stehen die Chancen gut, dass das SUV auch zu uns kommt. Dem Portfolio würde es guttun, denn aktuell hat Mazda neben der genannten Limousine mit dem MX-30 nur ein weiteres Elektroauto im Angebot. Mit dem EZ-60 wäre dann noch eine weitere Karosserieform verfügbar.