Mercedes A- und B-Klasse: Vorschau
Eine ganz normale Familie

Angriff ist die beste Verteidigung. Nach diesem Motto geht Mercedes beim Nachfolger der A- und B-Klasse in die Vollen. Mit fünf verschiedenen Modellen, neuen Sparmotoren, Allrad- und Hybridantrieb.
- Georg Kacher
Süßer die Kassen nie klingeln – so ließe sich 2010 aus Mercedes-Sicht treffend zusammenfassen. Dennoch gibt es Grund zu klagen: Denn A- und B-Klasse tragen nach wie vor nur lächerlich wenig zu diesem Erfolg bei. Ob sich das ändert, wenn Ende 2011 die dritte Kompaktwagen-Generation auf den Markt kommt? Schließlich können die Schwaben mit maximal 500.000 Ein heiten pro Jahr in diesem Segment auch in Zukunft keine so großen Sprünge machen wie BMW/Mini (eine Million) oder VW/Audi (drei Millionen). Um also auf die wirtschaftliche Überholspur zu wechseln, wird ein Teil der A-Klasse-Produktion nach Ungarn ausgelagert – eine Strategie, die Audi mit dem Werk in Györ schon seit vielen Jahren erfolgreich pfegt. Weiteres Einsparpotenzial bietet die Motoren-Kooperation mit Renault. Die Importware aus Frankreich ist schon aufgrund der höheren Stückzahlen viel billiger.
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Mit einer Länge von 4,30 bis 4,60 Metern sprengt die neue A- und B-Klasse freilich fast jenen Rahmen, in dem der Audi A3 (4290 mm) und die BMW 1er-Reihe (4240 mm) den Ton angeben. Deutlich weiter als die Konkurrenz ist Daimler bei seinen Überlegungen zu alternativen Antriebslösungen. Die neue A- und B-Klasse wird künftig drei Schwerpunkte setzen: • Range Extender/REX (Ende 2013/Frühjahr 2014) • Hybrid/HEV (2015, noch kein Vorstandsbeschluss) • Brennstoffzelle/F-Cell (2015).
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