Mercedes C-Klasse W 206 (2021): Mitfahrt, Mildhybrid, C 300

So agil war die Mercedes C-Klasse noch nie: erste Mitfahrt im Prototyp

Die neue Mercedes C-Klasse wird wie eine kleine S-Klasse. Die Limousine ist gut gedämmt und agil in Kurven. AUTO BILD ist bereits mitgefahren.
Die neue Mercedes C-Klasse kommt zwar erst im Juni 2021 auf den Markt, doch AUTO BILD ist schon jetzt in einem Prototyp mitgefahren! An Bord unseres C 300 könnte man fast meinen, dass man in der S-Klasse sitzt. Wir befinden uns zwar zwei Klassen unter dem Mercedes-Flaggschiff und doch sind sich C und S innen ganz ähnlich. Wir sehen einen Bildschirm hinterm Lenkrad und auf der Mittelkonsole einen 11,9-Zoll-Screen für Navi, Klima und Co, fast so groß wie in der S-Klasse, aber leicht zum Fahrer geneigt. Also um sechs Grad, um genau zu sein. Alle Infos zum Infotainment der S-Klasse gibt es in unserem Connectivity-Check.
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Weniger Windgeräusche

Zwei Schlagwörter im Lastenheft lauten: komfortable Sportlichkeit. Das mit dem Komfort, das können wir nach den ersten Kilometern sagen, ist schon mal gelungen. Sie haben bei der Dämmung nachgeschärft, bessere Rohbauschäume verwendet, viel Arbeit in Details investiert. Resultat: weniger Windgeräusche, mehr Ruhe.

27 elektrische Zusatz-PS

Dank E-Unterstützung bemerkt man nicht, wenn die Start-Stopp-Automatik den Motor wieder einschaltet.

©Daimler AG

Und wie ist das mit der Sportlichkeit? Unser C 300 hat einen Zweiliter-Vierzylinder mit 258 PS, dazu kommen 27 PS, die für etwa 20 Sekunden beim Beschleunigen zur Verfügung stehen. Mercedes verbaut bei den Benzinern (Motortyp M 254) und den Dieseln (OM 654) ein 48-Volt-System, der integrierte Startergenerator sorgt dafür, dass der Kraftschluss ohne Ruckeln oder Ähnliches funktioniert. Und wir freuen uns bereits auf den Diesel, der sich an der grünen Ampel nicht mehr schütteln soll wie ein nasser Hund, sondern geschmeidig nach vorn stürmt wie ein Kätzchen. Laut Mercedes werden die Motoren außerdem sechs bis zehn Gramm weniger CO2 emitieren.

Die Limousine geht willig ums Eck

Aber die Rede war ja von Sportlichkeit. Unsere C-Klasse hat die optionale Hinterachslenkung, bis zu 2,5 Grad lenken die Räder hinten mit. Haben wir vorhin gemerkt beim Wendekreis von 10,6 Metern, einen halben Meter weniger als normal. Jetzt nimmt unser Fahrer, C-Klasse-Versuchsleiter Christof Kühner die Kurven, als sitze er in einem AMG, es genügen wenige Lenkbewegungen, so willig geht das Auto ums Eck. "Der fährt so wunderbar bolzengerade", sagt der Ingenieur, "und macht genau das, was ich will." Hat Mercedes da etwa einen 3er-BMW mit Stern gebaut? Werden wir testen – wenn die Serienversion präsentiert wurde.
Andreas May

Andreas May

Fazit

Hey Mercedes! Mehr Platz, mehr Sport, mehr Komfort! Nach sieben Jahren bekommt die C-Klasse einen würdigen Nachfolger. So schlau war die Stuttgarter Mittelklasse noch nie, so groß und agil auch nicht.

Fotos: Mercedes-Benz AG - Global Commun

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Prototyp

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