Mercedes E-Klasse mit M254 Vierzylinder Benzinmotor  und OM 654 M Vierzylinder Dieselmotor

Mercedes Mildhybridmotoren: M 254, OM 654, Vierzylinder, Benziner, Diesel, Technik

Mercedes elektrifiziert sein Portfolio weiter

Stück für Stück elektrifiziert Mercedes seine Motoren mithilfe eines 48-Volt-Netzes. Erstmals bekommt auch ein Diesel diese Technik spendiert. Alle Infos!
2021 führt Mercedes zwei neue Mild-Hybrid-Motoren ein. Die beiden Aggregate setzen die neue Elektrifizierungs-Strategie fort, die auf drei Säulen aufgebaut ist und neben Mildhybriden auch auf Plug-in-Hybride sowie vollelektrische Modelle setzt. Die Schwaben nutzen die Chance, ihren ersten Vierzylinder-Benziner zu elektrifizieren und liefern mit dem neuen Diesel-Mildhybriden auch gleich eine Selbstzünderalternative. Bislang blieb die 48-Volt-Technik bei Daimler ausschließlich den Otto-Motoren vorbehalten. AUTO BILD erklärt die beiden neuen Motoren.

M 254: Erster Vierzylinder mit ISG

Die beiden Motoren könnten ihr Debüt in der neuen C-Klasse ab 2021 haben.

©Larson

Beginnen wir also mit dem Benzinmotor. Beim M 254 handelt es sich im Prinzip um einen klassischen Reihenvierzylinder der neuen Motorenfamilie von Mercedes. Der Motor leistet bis zu 272 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Dank integriertem Startergenerator (ISG), also einem E-Motor, der den Anlasser ersetzt, können außerdem zusätzliche 15 kW (20 PS) und 180 Nm zum Boosten abgerufen werden. Der ISG wird von Mercedes auch im bereits bekannten M 256 Reihensechszylinder verwendet. Die Schwaben haben den E-Motor aber überarbeitet und verbauen ihn im neuen Motor in der zweiten Generation. Hier wandert der ISG vom Motor in das Getriebe, was Mercedes einen modularen Aufbau des Antriebs erlaubt und am Ende die Kosten verringert. Dafür wurde das 9G-Tronic Automatikgetriebe ebenfalls grundlegend überarbeitet. Leistungselektronik und Getriebekühler sind nun direkt an das Gehäuse gewandert. Das Konzept ist nicht neu, auch Zulieferer ZF setzt auf eine solche Bauweise bei seiner 8HP-Automatik, die unter anderem auch bei BMW eingesetzt wird.

Gebrauchte C-Klassen mit Garantie

11.440 €

Mercedes-Benz C 200 Avantgarde, Diesel

120.050 km
100 kW (136 PS)
04/2013
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Diesel, 5 l/100km (komb.) CO2 131 g/km*
12.450 €

Mercedes-Benz C 220 T AVANTGARDE Spiegel-P, Diesel

142.869 km
125 kW (170 PS)
03/2014
Zum Inserat
Diesel, 4.7 l/100km (komb.) CO2 124 g/km*
12.750 €

Mercedes-Benz C 180 BE T Avantgarde Spiegel, Benzin

130.950 km
115 kW (156 PS)
04/2013
Zum Inserat
Benzin, 6.4 l/100km (komb.) CO2 150 g/km*
12.990 €

Mercedes-Benz C 220 Classic Edition, Diesel

95.900 km
125 kW (170 PS)
11/2013
Zum Inserat
Diesel, 4.1 l/100km (komb.) CO2 109 g/km*
12.990 €

Mercedes-Benz C 220 Classic Durchl Vorr, Diesel

132.000 km
125 kW (170 PS)
11/2013
Zum Inserat
Diesel, 4.1 l/100km (komb.) CO2 117 g/km*
12.990 €

Mercedes-Benz C 220 Avantgarde, Diesel

115.000 km
125 kW (170 PS)
03/2013
Zum Inserat
Diesel, 4.4 l/100km (komb.) CO2 117 g/km*
12.990 €

Mercedes-Benz C 200 C Klasse T, Benzin

129.120 km
135 kW (184 PS)
03/2013
Zum Inserat
Benzin, CO2 0 g/km*
Mercedes-Benz C 200 Avantgarde, Diesel +

02977 Hoyerswerda, TG Autohandels GmbH - Hoyerswerda

Mercedes-Benz C 220 T AVANTGARDE Spiegel-P, Diesel +

61231 Bad Nauheim, Autohaus Dil GmbH - Feldbergstraße

Mercedes-Benz C 180 BE T Avantgarde Spiegel, Benzin +

49377 Vechta, Autohaus Anders GmbH Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service

Mercedes-Benz C 220 Classic Edition, Diesel +

97461 Hofheim, Gelder & Sorg GmbH & Co. KG Hofheim

Mercedes-Benz C 220 Classic Durchl Vorr, Diesel +

41334 Nettetal, Albert Steffens GmbH & Co. KG

Mercedes-Benz C 220 Avantgarde, Diesel +

49610 Quakenbrück, Autohaus B 68 GmbH

Mercedes-Benz C 200 C Klasse T, Benzin +

46348 Raesfeld, Autohaus Hüppe GmbH

Neuer Turbolader und Zusatzverdichter

Auch beim Motorblock wendet Mercedes so ziemlich jede Technik an, die gerade im Konzern angewendet wird. Die Laufbahnen der Kolben sind beschichtet, die Abgasnachbehandlung direkt am Motor und die Zylinder sind nach unten hin konisch gehont. Der Turbolader ist eine komplette Neuentwicklung und entstand in Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Mercedes-AMG Petronas Formel 1-Team. Der neue Segmentlader denkt das Twin-Scroll Prinzip einen Schritt weiter. Die Abgasströme von Zylinder 1 und 4 sowie 2 und 3 werden dabei voneinander getrennt und laufen auf unterschiedliche Bereiche der Turbine. Die Menge des Abgasstroms wird dabei über Klappen geregelt. Das Ergebnis: Ein hoher Wirkungsgrad ohne Verwendung einer variablen Turbinengeometrie. Um das Turboloch zu umgehen, verwendet Mercedes einen elektrischen Zusatzverdichter. Die Mischung aus Zusatzverdichter und klassischem Turbolader erlaubt Mercedes dank feiner Regelungstechnik die Motorleistung 30 Sekunden lang um bis zu 30 kW (41 PS) anzuheben.

OM 654 M: Erster Dieselmotor mit 48-Volt-Netz

Im Zuge der neuen Motorengeneration elektrifiziert Mercedes erstmals einen seiner Diesel. Der Vierzylinder OM 654 M ist ebenfalls mit einem ISG ausgestattet und leistet maximal 265 PS. Das maximale Drehmoment soll bei 550 Nm liegen. Der Grundmotor ist zwar bereits schon bekannt, wurde im Zuge der Elektrifizierung aber überarbeitet. Der Hubraum steigt durch eine neue Kurbelwelle von 1950 auf 1993 ccm, der Einspritzdruck wurde von 2500 auf 2700 Bar angehoben. Auch hier kommt der ISG in der zweiten Generation zum Einsatz. Er liefert dem Diesel beim Boosten ebenfalls zusätzliche 15 kW (20 PS). Das Drehmoment liegt etwas höher als beim Benziner im Diesel unterstützt der E-Motor mit 200 Nm.
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Voraussichtlich in der kommenden C-Klasse

Eigentlich wollte Mercedes die beiden Motoren bis zum Ende des Jahres für die geliftete E-Klasse anbieten, doch die Schwaben entschieden sich in letzter Sekunde noch anders. Wie ein Unternehmenssprecher gegenüber AUTO BILD bestätigte, möchte sich Mercedes aktuell mehr auf seine Plug-in-Hybrid-Modelle konzentrieren. Für die beiden Mildhybride bedeutet das einen Aufschub bis in das Jahr 2021. Aber für welches Fahrzeug könnten die Motoren dann zur Auswahl stehen? Hier ist die neue C-Klasse der wohl heißeste Kandidat für die beiden Aggregate. Die neue Mittelklasse aus Stuttgart soll über die komplette Motorenpalette elektrifiziert werden und bildet einen wichtigen Pfeiler im Portfolio der Marke. Es wäre als nur logisch, die neuen Mildhybride in der kommenden C-Klasse zu verbauen.

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Autor:

Fotos: Daimler AG

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