Sitzprobe Mercedes GLB

Sitzprobe Mercedes GLB

Mercedes GLB: Test

Wie viel Platz ist im Mercedes GLB?

Der Mercedes GLB ist fast so groß wie der VW Tiguan Allspace. Doch bietet er auch genug Platz für die Familie? Erster Check im neuen SUV!
Der Mercedes GLB erinnert außen an einen geschrumpften GLS. Das Cockpit sieht allerdings mehr nach B-Klasse aus. Einzige Unterschiede: Rohrelemente mit Fräsoptik an Armaturenbrett und Mittelkonsole. Die massiven Türgriffe sind ebenfalls gefräste Alurohre. Wer den optionalen Allradantrieb ordert, bekommt im MBUX den Menüpunkt "Offroad" dazu. Merkmale, die dem GLB gegenüber der B-Klasse einen kleinen Hauch von Abenteuer verleihen.

Die zweite Reihe hat Langstreckenqualität

Trotz A/B-Klasse-Plattform: Der GLB hat im Fond reichlich Platz – auch für Großgewachsene.

Für die meisten Kunden wird aber der hintere Bereich des GLB wichtig sein. Der Einstieg in Reihe zwei fällt dank der hohen Sitze leicht. Personen über 1,85 Meter müssen beim Platznehmen nur leicht den Kopf einziehen. Das Raumangebot im Fond ist üppig – obwohl der GLB auf Basis der A- und B-Klasse steht. Mit 2,80 Metern hat der GLB allerdings zehn Zentimeter mehr Radstand als die neue B-Klasse, und auch die Spurbreite ist größer. Dadurch steht der GLB nicht nur bulliger da, sondern er bietet auch mehr Platz im Fond.
Selbst für große Menschen ist genügend Platz überm Scheitel, auch wenn das Panoramadach verbaut ist. Und die Beinfreiheit reicht im Fond auch dann noch, wenn vorne eine größere Person sitzt. Noch mehr Platz ist mit der optional verschiebbaren Rückbank drin. Sie lässt sich dann insgesamt um 14 Zentimeter verschieben – nach vorne neun und nach hinten fünf Zentimeter. Eine in acht Stufen verstellbare Lehnenneigung bringt zusätzlichen Komfort.

Die dritte Sitzreihe ist nicht für Großgewachsene geeignet

Die Sitze in Reihe drei sind bequem, es gibt Ablagen und USB-Anschlüsse – nur zu groß darf man nicht sein.

Wer 1000 Euro Aufpreis zahlt, bekommt neben der variablen zweiten noch eine dritte Sitzreihe mit zwei Einzelsitzen. Der Einstieg soll über die Easy-Entry-Funktion erleichtert werden. Letztendlich kippt dabei nur die Rückenlehne nach vorne, über die man in die dritte Reihe krabbeln muss. Das hinterlässt schon mal Fußspuren auf der Rückseite der Lehnen. Achtung: Mercedes verweist bewusst darauf, dass die Sitze sechs und sieben nur für Personen bis 1,68 Meter geeignet sind. Immerhin bieten sie Komfort mit USB-Anschlüssen, Ablagefächern und Cupholder. Dadurch hat die dritte Sitzreihe nicht den Charme von Notsitzen. Isofix- und Top-Tether-Befestigungen ermöglichen den Einbau von bis zu vier Kindersitzen.
Der Kofferraum fällt mit der optionalen dritten Sitzreihe natürlich kleiner aus, lässt sich dank einer tiefen Ladekante aber gut beladen. Wer Reihe drei gerade nicht benötigt, der lässt die Sitze bündig im Ladeboden versinken. Durch die geteilten Rückleuchten fällt der Kofferraumausschnitt verhältnismäßig groß aus. Zwischen 560 und 1755 Liter Kofferraumvolumen stehen im GLB zur Verfügung. Wenn dann die optionalen einstellbaren Sitze im Fond zurechtgerückt werden, sind bis zu 179 Litern zusätzlich drin.
 
Mit 4,63 Meter Länge und optional sieben Sitzen ist er unter den SUVs am ehesten mit dem 4,70 Meter langen VW Tiguan Allspace vergleichbar. Der hat mit 1770 Liter maximalen Kofferraumvolumen ein ähnliches Platzangebot wie der GLB, ist optional ebenfalls mit Allradantrieb bestellbar. Und auch beim Preis rückt Mercedes dem VW auf den Pelz: Mit einem Einstiegspreis von ca. 34.000 Euro liegt der GLB auf Augenhöhe mit dem Wolfsburger.

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