Mercedes Vorzeige-SUV geht in die zweite Runde. Nur der GLC schaffte es, den VW Tiguan zumindest in 2018 vom Thron der meistverkauften Allrad-SUVs in Deutschland zu stoßen. Das soll der zweiten Generation auch gelingen, die ab 2022 uns auf den Straßen beehren dürfte. Auch der zweite GLC wird wieder auf der C-Klasse aufbauen und sich optisch an ihr orientieren. Wie die kommende Generation des SUV aussehen könnte, zeigt AUTO BILD mit einer Illustration.
Der GLC bleibt sich optisch treu und wird immer elektrifiziert
Die Gemeinsamkeiten mit dem Vorgänger bleiben, trotzdem folgt der nächste GLC der neuen Designlinie.
Wer große Designsprünge erwartet, wird mit dem nächsten GLC enttäuscht werden. Chef-Designer Gorden Wagener zieht den Mercedes zwar glatt und passt ihn an die neue Designphilosophie der Schwaben an, trotzdem übernimmt er die Tugenden des Vorgängers und entfernt sich nicht zu weit von ihm. Die Scheinwerfer werden kleiner, das Markengesicht etwas aggressiver. Im Innenraum wird es der GLC der S-Klasse gleichtun und die Mittelkonsole durch einen großen Bildschirm tauschen. MBUX wird auch beim SUV ein wichtiger Bestandteil werden und so ersetzt Mercedes auch hier die meisten Tasten durch Touchflächen und Displays. Das Cockpit wird – wie auch beim aktuellen Modell – im Prinzip dem der nächsten C-Klasse gleichen.

Kein Motor ohne E-Unterstützung

Unter der Haube geht in Generation zwei nichts mehr ohne Elektrounterstützung. Der GLC wird sich auch bei den Motoren bei der C-Klasse bedienen und das bedeutet selbst für die Basismotorisierung einen Mildhybrid mit 48 Volt. Auch eine AMG-Version wird es wieder geben, allerdings wird die ein paar Zylinder einbüßen müssen. Da selbst für den C 63 ein Plug-in-Hybrid im Gespräch ist, wird wohl auch der GLC diesen Antriebstrang übernehmen. Ob Mercedes einen Reihensechszylinder mit einem E-Motor koppelt oder gar einen Vierzylinder nimmt, ist allerdings zu diesem Zeitpunkt noch reine Spekulation.