Die neue Mercedes V-Klasse gefällt auf Anhieb. Das Design ist klar und stimmig. Dank langer, leicht gewölbter Motorhaube, zwei dezenten Sicken an den Flanken, Chromrand unterhalb der Seitenfenster und tiefgezogener Heckscheibe wirkt sie eleganter als ihr Vorgänger namens Viano. Der Kleinbus kommt trotz 5,14 Meter Länge und 1,88 Meter Höhe ganz und gar nicht plump rüber, damit kann man sich sehen lassen. Das gilt besonders für die V-Klasse Edition 1, die zum Marktstart Ende Mai in limitierter Anzahl erscheint: LED-Scheinwerfer aus der S-Klasse, zwei elektrische Schiebetüren, geteilte Heckklappe, 19-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design und Colorverglasung im Fond zeichnen das Sondermodell beim Exterieur aus.
Das Cockpit hat was von der neuen C-Klasse, die geschwungene Instrumententafel wirkt leicht, nicht so klobig wie sonst üblich in dieser Klasse. Die Abdeckung des Armaturenbretts ist mit braunem Kunstleder überzogen (bereits ab der Basis-Ausstattung) und mit Ziernähten versehen. Chromschalter, Zierblenden in Holzoptik und eine Ambientebeleuchtung in Blau, Weiß und Gelb werten den Innenraum zusätzlich auf. Das mit Leder bespannte 3-Speichen-Mulitfunktionslenkrad ist griffig und die Sitzposition angenehm hoch. Die dick gepolsterten Ledersitze bieten einen guten Seitenhalt. Neu in dem Segment der Kleinbusse ist die 4-Wege-Lordosenstütze zum Entlasten des Rückens und die Sitzbelüftung – beides für Fahrer und Beifahrer. Auf der Mittelkonsole thront ein 8,4-Zoll-Display, der an das niegelnagelneue Telematiksystem "Command Online" aus S- und C-Klasse gekoppelt ist. Bedient wird es über ein gut zu erreichendes Touchpad. Das System bietet alles, was heute möglich ist – zum Beispiel Navigation, Bluetoothverbindung, Internet und vieles mehr. Außerdem kümmern sich bis zu elf Assistenzsysteme um die Sicherheit. Immer dabei ist ein Seitenwind-Assistent, der eingreift, wenn es richtig stürmt, und eine Müdigkeitserkennung.
Auch hinten klappt's
Wie beim Smart: Entweder öffnet man nur das Fenster für kleinere Einkäufe oder die gesamte Heckklappe fürs Grobe.
Bild: Angelika Emmerling
Ob die zwei Einzelsitze in der zweiten Reihe oder die stark konturierten drei Sitzflächen auf der Bank ganz hinten – die Polster sind üppig, der Seitenhalt für Plätze im Fond richtig gut. Das Platzangbot ist in dieser Fahrzeug-Kategorie ohnehin auf höchstem Niveau. Allerdings nimmt bei der Edition 1 der schwarze Dachhimmel dem Abteil ein Stück an räumlicher Tiefe. Das passt, wenn die V-Klasse als rollende Business-Lounge eingesetzt wird. Die "normale" V-Klasse setzt aber auf hellere Ausführungen. Die Sitze lassen sich auf Schienen verschieben, drehen, einzeln umklappen (auch die der Bank) oder ganz ausbauen. Dank überarbeiteter Hebelmechanismen funktioniert das alles viel einfacher als beim Vorgänger. Praktisch ist die zweite Ablagefläche im Kofferraum. Sie ist über die separat zu öffnende Heckscheibe zu erreichen. Das erspart das Öffnen der großen Klappe in engen Parklücken und reicht für kleinere Einkäufe. Wer mehr Einladen muss, kann die Heckklappe auf Wunsch elektrisch öffnen und schließen.
Kräftiger, aber sparsamer Diesel
Unter der Motorhaube der Edition 1 steckt die Topmotorisierung des 2,1-Liter-Vierzylinder-Diesels, der V 250 BlueTec mit 190 PS. Obwohl er 34 PS weniger als sein V6-Vorgänger zu bieten hat, entfaltet er mit 440 Newtonmeter die gleiche Durchzugskraft – zumindest auf dem Datenblatt. Während der Beschleunigung kommen zusätzlich 14 PS und 40 Nm hinzu, wenn die Fahrmodi Komfort, Sport oder Manuell aktiviert sind. Mit der vierten Einstellung, Ökonomisch, sollten die werksseitig angegebenen 6,0 Liter am ehesten zu realisieren sein. Die Fahrprogramme gibt es in Kombination mit der Siebenstufenautomatik. Neben der serienmäßigen Dämpfung, steht noch ein Sportfahrwerk mit strafferen Dämpfern und Federn sowie einer Tieferlegung von 1,5 Zentimetern zur Verfügung. Baut Mercedes jetzt den besseren Bulli? Die Antwort erfahren Sie im Vergleich V-Klasse mit VW T5 in AUTO BILD 5/2014!
Ansprechendes Design, Komfort und tolle Ideen – die neue V-Klasse beeindruckt! Zum Glück muss es nicht gleich die teure Edition 1 sein, die bei knapp 70.000 Euro liegen dürfte. Bereits die Einstiegsvariante ab 41.000 Euro bietet eine solide Basis-Ausstattung, bei gleichem üppigem Platzangebot.
Die erste Sitzprobe in der neuen Mercedes V-Klasse
1/21
Die neue Mercedes V-Klasse gefällt auf Anhieb. Das Design ist klar und stimmig. Dank langer, leicht gewölbter Motorhaube, zwei dezenten Sicken an den Flanken, Chromrand unterhalb der Seitenfenster und ...
Bild: Angelika Emmerling
2/21
... tiefgezogener Heckscheibe wirkt sie eleganter als ihr Vorgänger namens Viano. Der Kleinbus kommt trotz 5,14 Meter Länge und 1,88 Meter Höhe ganz und gar nicht plump rüber, damit kann man sich sehen lassen. Das ...
Bild: Angelika Emmerling
3/21
... gilt besonders für die V-Klasse Edition 1, die zum Marktstart Ende Mai in limitierter Anzahl erscheint: LED-Scheinwerfer aus der S-Klasse, zwei elektrische Schiebetüren, geteilte Heckklappe, 19-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design und Colorverglasung im Fond zeichnen das Sondermodell beim Exterieur aus.
Bild: Angelika Emmerling
4/21
Das Cockpit hat was von der neuen C-Klasse, die geschwungene Instrumententafel wirkt leicht, nicht so klobig wie sonst üblich in dieser Klasse. Die Abdeckung des Armaturenbretts ist mit braunem Kunstleder überzogen (bereits ab der Basis-Ausstattung) und mit Ziernähten versehen.
Bild: Angelika Emmerling
5/21
Chromschalter, Zierblenden in Holzoptik und eine Ambientebeleuchtung in Blau, Weiß und Gelb werten den Innenraum zusätzlich auf. Das mit Leder bespannte 3-Speichen-Mulitfunktionslenkrad ist griffig und die Sitzposition angenehm hoch. Die ...
Bild: Angelika Emmerling
6/21
... dick gepolsterten Ledersitze bieten einen guten Seitenhalt. Neu in dem Segment der Kleinbusse ist die 4-Wege-Lordosenstütze zum Entlasten des Rückens und die Sitzbelüftung – beides für Fahrer und Beifahrer. Auf der Mittelkonsole thront ein 8,4-Zoll-Display, der an das niegelnagelneue Telematiksystem "Command Online" aus S- und C-Klasse gekoppelt ist. Bedient wird es über ein gut zu erreichendes Touchpad. Das System bietet alles, was ...
Bild: Angelika Emmerling
7/21
heute möglich ist – zum Beispiel Navigation, Bluetoothverbindung, Internet und vieles mehr. Außerdem kümmern sich bis zu elf Assistenzsysteme um die Sicherheit. Immer dabei ist ein Seitenwind-Assistent, der eingreift, wenn es richtig stürmt, und eine Müdigkeitserkennung. Die extra erhältliche 360-Grad-Kamera zeigt den Wagen aus der Vogelperspektive.
Bild: Angelika Emmerling
8/21
Ob die zwei Einzelsitze in der zweiten Reihe oder die stark konturierten drei Sitzflächen auf der Bank ganz hinten – die Polster sind üppig, der Seitenhalt für Plätze im Fond richtig gut.
Bild: Angelika Emmerling
9/21
Kindersitze lassen sich problemlos und schnell mit ihren Isofix-Schienen im Gestühl verankern. Die Sitzwangen drücken die Sitze nicht zu stark nach vorne. Das Platzangbot ist in dieser Fahrzeug-Kategorie ohnehin auf höchstem Niveau. Allerdings nimmt bei der Edition 1 der schwarze Dachhimmel dem Abteil ein Stück an räumlicher Tiefe. Das passt, wenn die V-Klasse als rollende Business-Lounge eingesetzt wird. Die ...
Bild: Angelika Emmerling
10/21
... "normale" V-Klasse setzt aber auf hellere Ausführungen. Die Sitze lassen sich ...
Bild: Werk
11/21
... auf Schienen verschieben, drehen, einzeln ...
Bild: Angelika Emmerling
12/21
... umklappen (auch die der Bank) oder ganz ausbauen. Dank überarbeiteter Hebelmechanismen funktioniert das alles viel einfacher als beim Vorgänger.
Bild: Angelika Emmerling
13/21
Praktisch ist die zweite Ablagefläche im Kofferraum. Sie ist über die separat zu öffnende Heckscheibe zu erreichen. Das erspart das Öffnen der großen Klappe in engen Parklücken und reicht für kleinere Einkäufe. In dem Ladeboden befinden sich dafür gleich zwei klappbare Einkaufskörbe.
Bild: Angelika Emmerling
14/21
Auf Wunsch lässt sich die Heckklappe elektrisch öffnen und schließen.
Bild: Angelika Emmerling
15/21
Um mehr Platz im Kofferraum zu schaffen, kann die zweite Ladeebene einfach hochgeklappt werden.
Bild: Angelika Emmerling
16/21
Ist das noch nicht genug, lässt sich die ganze Konstruktion auch mit zwei Handgriffen ausbauen.
Bild: Angelika Emmerling
17/21
Unter der Motorhaube der Edition 1 steckt die Topmotorisierung des 2,1-Liter-Vierzylinder-Diesels, der V 250 BlueTec mit 190 PS. Obwohl er 34 PS weniger als sein V6-Vorgänger zu bieten hat, entfaltet er mit 440 Newtonmeter die gleiche Durchzugskraft – zumindest auf dem Datenblatt. Während ...
Bild: Angelika Emmerling
18/21
... der Beschleunigung kommen zusätzlich 14 PS und 40 Nm hinzu, wenn die Fahrmodi Komfort, Sport oder Manuell aktiviert sind. Mit der vierten Einstellung, Ökonomisch, sollten die werksseitig angegebenen 6,0 Liter am ehesten zu realisieren sein. Die ...
Bild: Angelika Emmerling
19/21
Fahrprogramme gibt es in Kombination mit der Siebenstufenautomatik. Neben der serienmäßigen Dämpfung, steht noch ein Sportfahrwerk mit strafferen Dämpfern und Federn sowie einer Tieferlegung von 1,5 Zentimetern zur Verfügung.
Bild: Angelika Emmerling
20/21
Fazit von Robin Hornig: Ansprechendes Design, Komfort und tolle Ideen – die neue V-Klasse beeindruckt! Zum Glück muss es nicht gleich die teure Edition 1 sein, die bei knapp 70.000 Euro liegen dürfte. Bereits die Einstiegsvariante ab 41.000 Euro bietet eine solide Basis-Ausstattung, bei gleichem üppigem Platzangebot.
Bild: Angelika Emmerling
21/21
Baut Mercedes jetzt den besseren Bulli? Die Antwort erfahren Sie im Vergleich V-Klasse mit VW T5 in AUTO BILD 5/2014!