Mercedes Vision Iconic: Studie
So nobel sieht die Zukunft von Mercedes aus
Der Vision Iconic soll zeigen, wie sich Mercedes die Zukunft der Mobilität vorstellt: ein Showcar zwischen Hightech, Luxus und Tradition. Alle Infos!
Bild: Mercedes-Benz AG
Dass sich Mercedes nicht nur antriebsseitig, sondern auch im Design neu ausrichtet, ist kein Geheimnis. Schon mit der neuen Generation des CLA, dem erst kürzlich vorgestellten GLC EQ und dem Concept Vision V zeigten die Stuttgarter, in welche Richtung es künftig gehen soll. Jetzt zündet der Autobauer mit dem Vision Iconic die nächste Stufe seiner Designphilosophie: ein Hauch von Art déco mit einer Prise Zukunft und jeder Menge Extravaganz.
Das Showcar ist keine gewöhnliche Studie von der Stange, sondern eine rollende Designskulptur, die Elemente der großen Klassiker aus 1930er- und 1950er-Jahren aufgreift.
Beleuchteter Grill wie beim GLC EQ
Besonders prägnant ist der mächtige, beleuchtete Chromgrill, der dem Betrachter bekannt vorkommen dürfte. Das Element wurde nämlich erstmals am vollelektrischen GLC vorgestellt und ist mittlerweile zum Markengesicht der Zukunft geworden. Der ohnehin schon an die Vergangenheit anknüpfende Grill wird ergänzt durch den aufrecht stehenden Stern, der an Legenden wie den 600 Pullman erinnert – nur eben neu interpretiert mit Beleuchtung.

Der markante und beleuchtete Kühlergrill steht seit dem Debüt des elektrischen GLC für die neue Designsprache und damit auch die "neue Ära" der Stuttgarter.
Bild: Mercedes-Benz AG
Schlanke LED-Scheinwerfer im Sternen-Look und mit neuester Lichttechnologie ergänzen die Front. Die lang gezogene Motorhaube, das flache Greenhouse und die stark abfallende Dachlinie erinnern an die Studie Vision Mercedes-Maybach 6 Coupé, die 2016 in Pebble Beach präsentiert wurde. Das Heck erinnert hingegen an einen wahren Klassiker, den 300 SL. Abgerundet wird das auffällige Design mit schwarzen Hochglanzfelgen, die das komplette Radhaus ausfüllen.

Die abfallende Dachlinie führt zu einem geschwungenen Heck mit deutlichen Anspielungen auf den legendären 300 SL.
Bild: Mercedes-Benz AG
Mercedes Vision Iconic zeigt Interieur der Extraklasse
Innen wird es besonders extravagant, aber auch analog: blaue Samtbezüge, Perlmutt-Optik, Messingtürgriffe und ein gläserner "Zeppelin" als schwebendes Cockpit-Element, der die Passagiere beim Öffnen der Türen mit einer analogen Animation begrüßt – als Inspiration für dieses Feature dienten High-End-Chronographen. Apropos: Zusätzlich an der Armatur gibt es vier Uhren, eine davon dient als KI-Begleiter. Das Vierspeichenlenkrad wirkt einerseits klassisch, andererseits modern. Das Mercedes-Benz-Logo wird von einer Glaskugel umhüllt.

Das Showcar verfügt über ein rundes Vierspeichenlenkrad und ein transparentes Armaturenbrett in Zeppelinform. Das Kombiinstrument zeigt analoge Animationen, die an Chronographen erinnern.
Bild: Mercedes-Benz AG
Beim Thema Komfort setzt Mercedes auf Automatisierung und will künftig Fahrzeuge wie den Vision Iconic mit einem vollautomatisierten Fahrsystem der Stufe 4 ausstatten. Dieses System würde es Fahrern auf der Autobahn ermöglichen, sich zurückzulehnen, Filme zu streamen oder sogar die Augen zu schließen und zu entspannen.
Sonne tanken mit dem neuen Solarlack
Das Highlight unter der Haube, oder besser auf der Haube, ist der neue Solarlack. Eine hauchdünne photovoltaische Schicht soll je nach Wetter und Standort genug Energie liefern, um theoretisch bis zu 12.000 Kilometer pro Jahr rein mit Sonnenkraft zu fahren. Ohne Silizium, ohne seltene Erden, um das Thema Nachhaltigkeit zu berücksichtigen.
Neben dem innovativen Solarlack setzt Mercedes außerdem auf weitere Technikfeatures wie Steer-by-Wire, Hinterachslenkung und sogar Neuromorphic Computing. Letzteres soll die KI im Auto schneller und gleichzeitig um bis zu 90 Prozent effizienter machen.
Wer sich noch passend zum Auto kleiden will, für den bringt Mercedes gleich eine eigene Modekollektion heraus – insgesamt sechs Outfits, inspiriert vom Art-déco-Look des Vision Iconic.
Service-Links
