Mercedes-Vorschau: Van und SUV
Mercedes CLR und BLK

Mit Raumautos hat Mercedes bislang kein glückliches Händchen gehabt. Der CLR, eine größere Version der C-Klasse, soll das ändern. Und mit dem BLK wollen die Stuttgarter den BMW X1 angreifen.
- Georg Kacher
Mercedes und ein hohes Dach – bislang will das nicht so recht zusammenpassen. Wirklich beliebt und verbreitet ist eigentlich nur der Mercedes-Reisebus, der Rentner entlang der Mosel kutschiert oder Deutschlands Nationalkicker zum nächsten Länderspiel. Wie mickrig machen sich dagegen die Vans mit Stern. Der Vaneo (Basis A-Klasse) war ein klassischer Rohrkrepierer, die R-Klasse (gleiche Basis wie ML und GL) steht wie Blei, und auch der Viano ist bestenfalls ein Nullsummenspiel mit sprödem Handwerker-Charme. Da ist die Konkurrenz schon einen Schritt weiter: Audi wird nach A3 und A5 Sportback noch in diesem Jahr den A7 nachschieben. BMW lässt dem 5er GT einen Hochdach-3er folgen – ungeachtet der Frage, ob dieses Konzept bei den Kunden wirklich ankommt.
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Der CLR wird ein reiner Fünfsitzer ohne optionale dritte Sitzreihe

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Ein neues SUV: der BLK
Sportlicher als der BMW X1, vielseitiger als der künftige Audi Q3, dynamischer und günstiger als der GLK: Der Crossover-Ableger der neuen B-Klasse kommt Mitte 2013 wahlweise mit Front- oder Allradantrieb auf den Markt – zu Einstiegspreisen um 33.000 Euro für den 4WD. Aktuell ist der mehr als 40.000 Euro teure GLK 220 CDI die günstigste Möglichkeit, einen neuen Allradler mit Stern zu fahren. Daimler geht offenbar davon aus, dass der Trend zu kompakten Crossover-Modellen noch lange anhält. Nachdem Smart schon vor Jahren die geplante SUV-Version ForMore gekippt hat, müssen wir bis Juni 2013 warten, ehe der gute Stern auf unseren Straßen eine kleinere und günstigere Nummer nachschiebt. Das Projekt trägt das Entwicklungskürzel X156, intern bezeichnet als SUC (Sport Utility Cruiser) oder BLK. Der BLK basiert zusammen mit zwei weiteren B-Klasse-Ablegern und der nächsten A-Klasse auf der brandneuen Mercedes-Frontantriebs-Architektur MFA.
Mit dem B-Klasse-Ableger BLK will Mercedes den BMW X1 angreifen

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Während im X1 auch in Hinblick auf den US-Markt zumindest ein Sechszylinder überlebt hat, setzt Mercedes beim BLK durchweg auf Vierzylinder. Zum Anlauf werden nur die beiden Top-Motorisierungen mit 4Matic-Allrad zu haben sein, und zwar der Diesel 220 CDI (2,2 Liter, 170 PS) sowie der direkteinspritzende Benziner 220 CGI (2,0 Liter, 204 PS). Auf der Warteliste stehen der 204 PS starke BLK 250 CDI und ein aufgeladener 2,0-Liter-Benziner, dem 238 PS und 400 Nm nachgesagt werden. Beide Motorvarianten wollen die Stuttgarter in Verbindung mit einem Direktschaltgetriebe anbieten. Auch vorgesehen: Wahltaste mit verschiedenen Fahrprogrammen und Schaltpaddeln am Lenkrad.
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