Drei Wochen lang hat mich der Elektro-Mini durch den Alltag begleitet. Meine Erfahrungen mit E-Autos hielten sich davor in Grenzen. Entsprechend skeptisch war ich. Würde die Reichweite im Alltagsstress reichen? In meinem Fall ohne die Möglichkeit, zu Hause zu laden. Nach den drei Wochen und 2000 Kilometern kann ich sagen – es klappt wunderbar!
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Ein paar Sachen sind allerdings anders als gewohnt. Vor allem ist Planung nötig, sonst bleibt man angesichts von 170 Kilometer Reichweite irgendwann liegen. Das heißt: Vorher Gedanken machen, wo man den Mini zwischendurch oder am Ende wieder aufladen kann, Navi und Apps helfen dabei.
Mini Cooper SE
Der Blick in den Innenraum. Typisch: bratpfannengroßes Display in der Mitte.

E-Mini: Spritziger Anzug, aber nicht viel Platz

Aber ganz ehrlich? Man gewöhnt sich daran. Neu und ungewohnt ist für mich immer noch das Fahrverhalten: Unser Dauertest-Mini hat einen spritzigen Anzug, zieht vom Fleck los und stürzt sich gern ins Stadtgetümmel. Dabei bleibt er stets leise, E-Auto eben. Viel Platz bietet er nicht, das hatte ich aber auch nicht anders erwartet. Menschen über, sagen wir mal, sieben Jahren fühlen sich beengt, wenn sie hinten sitzen müssen. Für Erwachsene ist der Fond wohl nicht vorgesehen. Da bleibt sich der Mini treu, egal welchen Antrieb man wählt.
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Mini Cooper SE
In der Stadt ist der Elektro-Mini in seinem Element, fährt flink und wendig. Reale Reichweite im Alltag: 170 Kilometer.

Der Mini Cooper SE im AUTO BILD-Dauertest

Dauertest-Start: 18. Juni 2021
Preis des Testwagens mit Extras: 41.300 Euro
Bisher gefahren: 6749 km
Testverbrauch: 16,6 kWh/100 km
Top: Wunderbar verspieltes Design, schöne Atmosphäre im Innenraum. Flinkes Fahrverhalten.
Nicht so gut: Viel Platz hat er nicht, auch der Kofferraum ist klein. Und ist der Preis wirklich ernst gemeint?

Von

Maximilian Bitter