Facelift Mini

Facelift Mini

Mini Facelift (2021): Alle Infos zur Modellpflege

Mit dem Facelift kriegt der Mini so richtig einen aufs Dach

Zweites Facelift für die aktuelle Mini-Generation: Jetzt wird sogar das Dach zum Unikat. Wir sagen, was sonst noch alles neu ist.
Es war einmal ein Hersteller, der hatte so viele Extras in der Preisliste, dass (fast) jedes Auto anders war. Hey, Mini! Doch dann merkten die anderen, dass man damit reich werden kann, kopierten die Idee. Was macht die britische BMW-Tochter? Lackiert auf Wunsch das Dach so, dass jedes Auto ein Unikat ist. Facelift für den aktuellen Mini, und wir müssen mal kurz nachzählen.

Mit der neuen Lack-Option wird der Mini noch individueller

Neue Option: Das Mini-Dach wird gegen Aufpreis mit einem Farbverlauf von Schwarz zu Blau lackiert.

©BMW Group

Da ist der Ur-Mini, höchstens 3,40 Meter kurz, gebaut von 1959 bis 2000. Diese Varianten fasst BMW als Generation 1 zusammen. Die Wiedergeburt des kultigen Kleinen ab 2001 ist nach Zählart der Bayern Nummer 2 und hatte Chrysler-Motoren, Nummer 3 mit Antrieben von PSA wurde von 2006 bis 2014 gebaut. Seit 2014 schlagen BMW-Herzen im Mini, und Ende März 2021 fährt das zweite Facelift nach 2018 zu den Händlern. Nennt ihn Mini 4 Mark 3, und ihr seid Spezialisten im Autohaus! Das mit dem Dach müssen wir noch mal erklären: Sie nennen es Multitone Roof, zu erkennen ist ein Farbverlauf von Dunkelblau über Hellblau bis Schwarz. Und es geht bislang nur mit diesen Farben; mit Rot haben sie es versucht, dann ist die Mitte rosa, na ja, das ist dann doch ein bisschen zu viel Barbie-Mobil.

Bei den Leuchten gibt es hinten und vorne Neuerungen

Immer Serie: Hinten leuchten ab März 2021 an allen neuen Mini Rücklichter im Union-Jack-Design.

©BMW Group

Was ist sonst noch neu? Nicht viel, und das ist gut für alle, die sich vor zwei, drei Jahren einen Mini gekauft haben, denn die fahren jetzt kein altes Auto. Da wären: serienmäßig LED-Licht, hinten im Union-Jack-Design. Die Nebelleuchten sind vom Stoßfänger in die Kulleraugen gewandert. Innen haben sie das Plastiklenkrad (ja, das gab es wirklich im Premium-Mini!) gegen ein serienmäßiges und angenehm dickes Leder-Sportlenkrad getauscht. Rund um den Frontgrill und an den Lüftungsdüsen haben sie das Chrom entfernt, ist jetzt alles schwarz und wirkt viel cooler. Das 8,8-Zoll-Touch-Display in der runden Mitte des Cockpits hat eine neue Einfassung in schwarzem Klavierlack, es gibt individuelle Lichtstimmungen wie Lounge oder Sport und Ambientebeleuchtung im gesamten Fahrzeug. Vieles davon kostet Aufpreis, wir sind schließlich bei Mini!

Die neue Abgasnorm kostet den Mini leider etwas Leistung

Weniger Dampf: Wegen der Abgasnorm Euro 6 leistet der Cooper S statt 192 nur noch 178 PS.

©BMW Group

Ach ja, die Motoren: Alle erfüllen jetzt die strenge Abgasnorm Euro 6, was den Cooper S leider ein paar Muckis gekostet hat, 178 statt 192 PS. Wir werden prüfen, ob wir das merken. Und natürlich, ob Helfer wie Spurverlassen-Assi (dann vibriert das Lenkrad) und aktive Geschwindigkeitsregelung mit Bremsen bis zum Stillstand funktionieren oder nerven. Drei Jahre müssen die neu gestalteten Mini-Drei- und Fünftürer und das Cabrio noch durchhalten, dann kommt Generation 5 – und zum ersten Mal eine speziell entwickelte Plattform für den dreitürigen Elektro-Mini und ein fünftüriger, kleines E-SUV unterhalb des Coutryman. Damit Mini bis dahin weiter Maxi-Erfolge hat, haben sie Pakete geschnürt: klassisch, sportlicher John-Cooper-Works-Trimm, Komfort-Paket und diverse andere für Connectivity und Navi.
Das Fazit: Mini altert nicht, Mini wird mit den Jahren besser. Die aktuelle Generation geht in ihre letzten drei Jahre mit feinen Features, cooler Optik und besserer Ausstattung. Mini sagt, dass die Preise nur minimal steigen. Okay, sie waren ohnehin schon immer maxi.

Facelift Mini

Mini Cooper S FaceliftMini Cooper S FaceliftMini Cooper S Facelift


*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Autor:

Fotos: BMW Group

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