Auf dem hiesigen Markt für Neuwagen nähern sich die Preise für vergleichbare Modelle mit Elektroantrieb und Verbrennungsmotor langsam an. Der immer noch deutliche Preisunterschied verringert sich, wie das private CAR-Institute in seiner regelmäßigen Rabattstudie für Juli 2024 festgestellt hat.
Grundlage dafür seien die sogenannten Transaktionspreise, also jene Beträge, die Kunden nach Abzug sämtlicher Rabatte auf den Listenpreis tatsächlich für ein neues Auto zahlen müssen. Seit April 2024 seien diese Preise bei den 15 beliebtesten Elektroautos um vier Prozent gesunken, während sie bei den Verbrennern um fünf Prozent gestiegen seien.

Preisunterschiede immer noch beachtlich

Die Preisunterschiede seien immer noch beachtlich, sagt Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer. So koste ein VW Golf mit einem 1,5-Liter-Verbrennungsmotor bei einem ermittelten Transaktionspreis von 23.443 Euro immer noch 9220 Euro weniger als der Elektro-Bruder VW ID3. Beim Opel Corsa betrage die ermittelte Differenz sogar mehr als 13.600 Euro zum Nachteil des batterieelektrischen Modells.
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"Kein Siegeszug der chinesischen E-Auto-Anbieter"

Im Markt für die Elektroautos sieht Dudenhöffer zunächst keinen Siegeszug der chinesischen Anbieter. Auf den Webseiten würden die Listenpreise häufig nicht genannt, Daten und Informationen seien "oft zu substanzlos". Und "zaubern" könnten die Chinesen bei den Preisen auch nicht. Das zeige der Preisvergleich eines Modells des Herstellers MG, das in der Batterieversion fast 13.000 Euro teurer sei als der Verbrenner. Bemerkenswert findet Dudenhöffer zudem, dass Tesla erstmals einen direkten Rabatt von 6000 Euro auf das Modell Y ausgelobt hat. Hier gebe es wohl größere Lagerbestände. (Mit Material der dpa)