Der Corsa verringert das Kopfnuss-Risiko. Je höher der Türausschnitt, desto besser kommt man ins Auto – logisch. Genau damit punktet der neu aufgelegte kleine Opel bei unserem Easy-Index: Die Türen sind für einen Kleinwagen nicht nur hoch, sondern auch breit – damit ist der Corsa in diesem Kapitel sogar besser als ein Golf.

Der Corsa zeigt sich variabel und leicht bedienbar

Opel Corsa
Passt: Unter der geöffneten Heckklappe bleiben 1,89 Meter Platz, die Ladekante ist nur 70 Zentimeter hoch.
Wir von AUTO BILD meinen: Neben dem Fahreindruck zählen bei einem Auto im Alltag auch ein bequemer Einstieg, die einfache Bedienung und eine angemessene Multimedia- Ausstattung. Nach diesen Gesichtspunkten prüfen wir den neuen Opel Corsa. Das Ergebnis: 61 von 100 möglichen Punkten. Damit liegt der Rüsselsheimer nur einen Punkt hinter dem Golf und sogar fünf Punkte über der Mercedes A-Klasse. Die Stärken des Corsa: Große Türen und die hohe Sitzposition helfen beim Ein- und Ausstieg, dank der Ladekante von 70 Zentimetern und einem verstellbaren Boden im Kofferraum lässt sich der Corsa gut beladen und mit seinem knöpfchenarmen Cockpit leicht bedienen. Zudem ist er ausreichend variabel, die Rückbank klappt geteilt, ist jedoch nicht verschiebbar.
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Dazu bringt der Corsa eine modernisierte Multimedia- und Connectivity-Ausstattung mit: Das IntelliLink- System mit Touchscreen kann sogar Mails und SMS vorlesen – allerdings nur bei iPhones mit Siri. Die Navigation läuft über jedes gekoppelte Smartphone mit der Navi-App "BringGo". Die Karten sind auf dem Handy gespeichert, Echtzeit-Staudaten kommen aus dem mobilen Netz. 300 Euro kostet das System. Für digitales Radio DAB+ verlangt Opel allerdings 200 Euro – das ist im Gesamtpaket teuer.
Autos im Schnellcheck: So funktioniert der Easy-Index.

Fazit

von

Christopher Clausen
Unser Easy-Index zeigt: Der Corsa schlägt in puncto Funktionalität und Bedienbarkeit selbst Modelle aus höheren Klassen. Mit neuen Assistenzsystemen und dank der guten Handy-Anbindung ist er technisch aktuell und spielt bei den Kleinen vorn mit.

Von

Christopher Clausen