Pagani Huayra Tricolore (2020): Preis, Sondermodell, PS

Der Huayra Tricolore ist das stärkste Serienmodell von Pagani

Kurz nach dem Huayra Roadster BC setzt Pagani mit dem Huayra Tricolore noch einen drauf. Das Sondermodell ist auf drei Stück limitiert und 6,55 Millionen Euro teuer!
Ein neues Sondermodell von Pagani! Nach dem Zonda Tricolore aus dem Jahr 2010 präsentiert Pagani zehn Jahre später den Huayra Tricolore. Anlass ist das 60. Jubiläum der italienischen Kunstfliegerstaffel "Frecce Tricolori". Vom Huayra Tricolore werden nur drei Exemplare gebaut. Der Stückpreis liegt bei 5,5 Millionen Euro ohne Steuern. In Deutschland kostet das Sondermodell somit 6.545.000 Euro!
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Nach dem Huayra Roadster BC und vor der Präsentation des bereits angekündigten Huayra R haut Pagani unerwartet das nächste Sondermodell raus. Der Huayra Tricolore wurde zu Ehren der "Frecce Tricolori" als Hommage an deren Flugzeuge vom Typ Aermacchi MB-339 A P.A.N. aufgelegt. Für alle, die nicht so tief im Thema stecken: Letztendlich ist der Huayra Tricolore ein Roadster BC mit noch mehr Leistung und italienischer Tricolore auf den Seiten.

Spezielle Details für den Huayra Tricolore

Der Windmesser im Cockpit des Huayra Tricolore zeigt die Geschwindigkeit in Knoten an.

©Pagani

Doch bei genauerer Betrachtung hat der Tricolore einige, für einen Pagani, einzigartige Details, die ihn von allen anderen Modellen unterscheiden. Dabei sprechen wir nicht über die neu designte Frontschürze inklusive überarbeitetem Frontsplitter, die für eine nochmals verbesserte Aerodynamik sorgen sollen und auch nicht über die teilweise blau lackierten Felgen im neuen Design oder den Roofscoop-Lufteinlass des nur als Roadster erhältlichen Huayra Tricolore. Nein, es geht um kleine, liebevolle Details wie das sogenannte Pitotrohr auf der vorderen Haube, das bei Flugzeugen zur Geschwindigkeitsmessung verwendet wird und die stilistische Brücke zu den Flugzeugen der "Frecce Tricolori" schlägt.

Geschwindigkeit in Knoten messbar

Den Roofscoop zwischen den Sitzen gibt es optional auch für den Huayra Roadster BC.

©Pagani

Im Innenraum scheint die Detailverliebtheit keine Grenzen zu kennen. So wurden alle Aluminiumteile mit einer speziellen Legierung aus der Luft-/Raumfahrt versehen und im gesamten Interieur kleine Tricolore-Akzente versteckt. Die weiß/blauen Sitze sind wiederum eine Hommage an den bereits zehn Jahre alten Pagani Zonda Tricolore, von dem ebenfalls nur drei Exemplare gebaut wurden. Ein Highlight für alle Luftfahrt-Fans ist der Windmesser auf dem Armaturenbrett, der im Zusammenspiel mit dem auf der Haube montierten Pitotrohr die Geschwindigkeit in Knoten anzeigt.
Genau wie der Zonda Tricolore ist auch der entsprechende Huayra ausschließlich in blauem Vollcarbon erhältlich. Jedes der drei Exemplare trägt eine unterschiedliche Nummer (0, 1, 10) die an die jeweiligen Solisten der Kunstflugstaffel. Auch bei der Leistung hat Pagani noch mal nachgelegt. Der bei Mercedes-AMG entwickelte Pagani-V12 mit 6,0-Litern Hubraum leistet im Huayra Tricolore 840 PS (618 kW). Das sind noch mal über 30 PS mehr als im Huayra Roadster BC. Das maximale Drehmoment geben die Italiener mit 1100 Nm bei 2000 bis 5600 U/min an, das Leergewicht liegt bei 1270 Kilo.

Basispreis von 5,5 Millionen Euro netto

AUTO BILD durfte den auf 40 Exemplare limitierten Pagani Huayra Roadster BC bereits fahren.

©Jan Götze / AUTO BILD

Im Vergleich zum auf 40 Exemplare limitierten und bereits ausverkauften Huayra Roadster BC ist der Huayra Tricolore noch mal deutlich teurer. Mit 5,5 Millionen Euro netto (6,55 Millionen Euro brutto) liegt der Aufpreis zum Roadster BC bei satten 2,3 Millionen Euro netto (2,74 Millionen Euro brutto). Damit ist der Huayra Tricolore nicht nur teurer als der auf fünf Exemplare limitierte Huayra Imola, sondern auch das zweitteuerste Pagani-Modell ab Werk. Nur der Pagani Zonda HP Barchetta ist mit einem spekulierten Preis von 15 Millionen Euro preislich in einer noch mal anderen Sphäre unterwegs. Allerdings ist klar, dass der Huayra Tricolore auf lange Sicht einen besonderen Sammlerwert hat. Das beweist der Zonda Tricolore, der zusammen mit dem Zonda Cinque zu den beliebtesten Zonda-Modellen gehört.

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Fotos: Pagani

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