Ist der Akku eines E-Autos leer, bleibt es stehen. Das ist an sich kein Problem, denn das Batteriemanagementsystem von modernen E-Autos schaltet den Strom lange vor dem Moment ab, wenn die Batterie tiefentladen ist und Schaden nehmen würde.
Doch im Nirgendwo liegen zu bleiben, ist für Fahrer eines Elektroautos noch unangenehmer als für diejenigen, die mit einem Verbrenner unterwegs sind. Denn wo beim Benziner oder Diesel ein Reservekanister weiterhilft, muss ein E-Auto zumeist zur nächsten Ladesäule geschleppt werden, wenn kein Pannenhelfer mit Ladevorrichtung verfügbar ist.

Typ-2-Ladekabel im Vergleich

Redaktionstipp
Alternative
Vielseitig
Preistipp
Mennekes
36247
Lapp Mobility
61792
Juice
Booster 2 Deutschland (EL-JB2E2)
GreenCell
EV11
Mennekes
36292
Lapp Mobility
65311
Lapp Mobility
61790
Mennekes
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7,5 Meter
7 Meter
5 Meter, verlängerbar auf bis zu 25 Meter
5 Meter
4 Meter
10 Meter
7 Meter
7,5 Meter
3,5 Kilogramm
3,01 Kilogramm
4,1 Kilogramm
2,4 Kilogramm
2,87 kg
4,79 Kilogramm
1,85 Kilogramm
2,73 Kilogramm
22 Kilowatt
22 Kilowatt
22 Kilowatt
11 Kilowatt
11 Kilowatt
22 Kilowatt
11 Kilowatt
11 Kilowatt
32 Ampere
32 Ampere
32 Ampere
16 Ampere
20 Ampere
32 Ampere
20 Ampere
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3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
3-phasig
  • 3,5 Kilogramm leicht, 7,5 Meter lang
  • Bis zu 22 Kilowatt Ladeleistung
  • 3 Kilogramm leicht, 7 Meter lang
  • Bis zu 22 Kilowatt Ladeleistung
  • Geschützt nach IP55
  • Viele Adapter im Lieferumfang
  • Bis zu 22 kW Ladeleistung
  • 2,4 Kilogramm leicht
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Kompakt durch Spiralform
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Lädt mit bis zu 22 Kilowatt
  • Mit 10 Metern auch für größere Fahrzeuge lang genug
  • Geschützt nach IP55
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Mit knapp 1,9 Kilogramm leicht, 7 Meter lang
  • 2,7 Kilogramm leicht, 7,5 Meter lang
  • Für 11-Kilowatt-Laden geeignet
  • Nur Spritzwasserschutz (IP44)
    • Teuer
    • Nur 5 Meter lang, aber verlängerbar
    • Nur 5 Meter lang
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    • Nur nach IP20 geschützt
    • Knapp 4,8 Kilogramm schwer
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    • Nur Spritzwasserschutz (IP44)
    • Lädt nicht mit 22 Kilowatt
    Das ist eine der Ängste, die Menschen zögern lässt, sich ein Elektroauto zu kaufen. Wie unbegründet diese Sorge inzwischen ist, zeigt eine aktuelle Statistik des britischen Automobilclubs AA (steht für "Automobile Association"). Wie der deutsche ADAC oder AvD unterhält auch der die AA im Vereinigten Königreich eine mobile Pannenhilfe.
    Sie zählt im ablaufenden Jahr 2024 durchschnittlich rund 8000 Notrufe, die täglich eingehen und zu Hilfseinsätzen führen. Doch in nur deutlich unter einem Prozent der Fälle (etwa fünf bis sechs Einsätze) ist ein E-Auto mit leerem Akku liegen geblieben.

    In acht Jahren um 80 Prozent weniger Fälle

    Aufschlussreich wird diese Zahl, setzt man sie mit früheren Daten ins Verhältnis. Denn laut AA lag die Zahl der Notrufe wegen leerer Traktionsbatterie im Jahr 2023 noch bei 2,26 Prozent. Im Jahr 2015 seien es sogar noch 8,26 Prozent gewesen.
    In den jeweiligen Jahren lag die Zahl der Elektroautos anteilsmäßig selbstverständlich weit geringer. Heute sind in Großbritannien rund 1,3 Millionen Autos mit vollelektrischem Antrieb angemeldet, was einer Quote von rund 19 Prozent entspricht.

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    "Damit sind die Fallzahlen in den vergangenen Jahren um 80 Prozent gesunken", sagt AA-Präsident Edmund King. Seiner Ansicht nach haben vielerlei Gründe zu der signifikanten Verbesserung geführt: Zum einen hätten Fahrer inzwischen gelernt, die Reichweiten der Elektroautos zu kalkulieren und rechtzeitig einen Ladepunkt anzusteuern.
    Auch die Zahl der öffentlichen Ladesäulen habe sich merklich erhöht. Überdies hätten größere Akkus dazu geführt, dass Elektroautos größere Radien erreichen. Kings Resümee: "Mit diesen Zahlen im Kopf sollte Reichweitenangst der Vergangenheit angehören."

    E-Autos und Verbrenner mit ähnlichen Pannenursachen

    Übrigens liegt laut Automobile Association die Pannenursache "leerer Akku" auch innerhalb der Gruppe reiner E-Autos recht niedrig: Insgesamt betrug der Anteil der AA-Notrufe wegen Energiemangels im aktuellen Jahr 2024 lediglich 2,2 Prozent. Im Juni 2024 fiel sie auf einen historischen Tiefpunkt, nämlich auf 1,4 Prozent.
    Die Pannenursachen, die Elektroautos zur Strecke bringen, ähneln denen der Verbrenner: Oft ist es die Zwölf-Volt-Starterbatterie, die beim Elektroauto das Bordnetz mit Strom versorgt. Zu vergleichbaren Ergebnissen kommt auch der ADAC.