Dieses SUV hält den Weltrekord für Elektro-Reichweite unter den Plug-in-Hybriden: Der Lynk & Co 08 schaffte beeindruckende 293 Kilometer im rein elektrischen Fahrmodus.
Beim 08 handelt es sich um einen Plug-in-Hybrid (PHEV), also die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor mit extern aufladbarem Akku. Laut Guinness World Records ist er damit das Plug-in-Hybrid-SUV mit der weltweit größten elektrischen Reichweite. (So gut schneiden PHEVs im Gebrauchttest ab.)

Die besten PHEVs im Test

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2.
Mercedes-AMG
GLE GLE 53 Hybrid 4Matic+
2,3
gut
Preis
125.515 EUR
3.
GWM
Wey 03
2,4
gut
Preis
47.900 EUR

39,6-kWh-Batterie im PHEV

Wie haben die Chinesen das geschafft? Vor allem mit einem großen Akku: Eine 39,6-kWh-Batterie liefert die Energie – Kapazitäten in dieser Größenordnung finden sich sonst eher in kleineren reinen Elektroautos. Zudem helfen laut Hersteller ein intelligentes Thermomanagement und eine günstige Aerodynamik.

Rekordfahrt auf Rennstrecke in Mexiko

Der von Guinness World Records überwachte Test fand auf der Rennstrecke Centro Dinámico Pegaso in Toluca (Mexiko) statt. Ein geschulter Fahrer bewegte das Flaggschiff-SUV mehr als sechs Stunden lang mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 50 und 60 km/h.
Im WLTP-Zyklus kommt der 08 dagegen nur auf bis zu 200 Kilometer rein elektrische Reichweite – dieser Wert wird aktuell auch auf der Modellseite des Herstellers angegeben.

Bis zu 4500 Euro Förderung

Der Lynk & Co 08 wird aktuell ab 55.995 Euro angeboten, zwei Ausstattungsvarianten stehen zur Wahl. Neben dem Elektromotor arbeitet ein 1,5-Liter-Benziner, die Gesamtreichweite gibt der Hersteller mit über 1000 Kilometern an.
Plug-in-Hybride gelten als Brückentechnologie auf dem Weg vom Verbrenner zum reinen Elektroauto und werden – abhängig von den Einkommensgrenzen – derzeit mit bis zu 4500 Euro staatlich gefördert.
Zugleich steigt ihre Alltagstauglichkeit: Mit wachsenden elektrischen Reichweiten lassen sich immer mehr Strecken ohne Einsatz des Verbrennungsmotors zurücklegen. Im Schnitt fährt ein Auto in Deutschland ohnehin nur rund 50 Kilometer pro Tag. Wer zu Hause günstig laden kann, spart im Alltag. Auf der Urlaubsreise übernimmt dann der Verbrennungsmotor den Part auf langen Etappen.