Porsche Macan S/BMW X4 xDrive35i: Vergleich
Yuppie ya yeah

Sie sind jung, erfolgreich und dynamisch; zwei aufstrebende Stars mit makelloser Etikette. Doch fahren sie wirklich so elitär, wie sie sich nach außen kleiden?
- Manuel Iglisch
Eigentlich gehört es sich ja nicht, auf Äußerlichkeiten herumzureiten. Schon gar nicht in einem Magazin wie diesem, das sich trotz aller Ästhetik eher den inneren Werten widmet. Doch diesmal sei bitte ein kleiner Seitenhieb gestattet. Und zwar in Richtung der Hersteller, die an ihren SUV-Baureihen derzeit herumfächern, was die Plattformen hergeben. Aufgeblähte Kleinwagen, hochgelegte Fünftürer, gequetschte Offroad-Kombis, geschürzte Minivans und so weiter. Erlaubt ist alles, was sich vermarkten lässt. An Familienväter mit unterschwelligen Wald-und-Wiesen-Gelüsten, hippe Youngster, die ihre beplankten Mikro-Kraxler iPhone voraus durchs Großstadt-Dickicht rempeln, oder eben solche, die mit einem BMW X4 liebäugeln, weil sich Status noch immer am besten durch Präsenz verkauft: "Rampenlicht, serienmäßig", so titelt zumindest die offizielle Web-Präsenz.
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Hochglanz mit sportlicher Note

Trotz seiner adaptiven Dämpfung bevorzugt der X4 eher frisch Asphaltiertes.
Bild: Tobias Kempe

Mit 50.000 Einheiten pro Jahr hatte man geplant; ab sofort werden 60.000 gefertigt!
Bild: Tobias Kempe
Fazit
Ginge es allein ums Statement, das X4 und Macan verkörpern, so wäre das Finish hier eines fürs Foto. Der BMW kleidet sich zeitgeistiger, gibt sich konsequent modisch und positioniert sich so gesehen fast auf Statushöhe mit dem Porsche, der ihm wiederum in allen anderen Belangen des automobilen Lebens (teils klar) davonfährt. Zum einen wegen seiner bestechenden Fahrdynamik, zum anderen aber auch, weil er selbige extrem ausgewogen verpackt!
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