Premiere in London: das neue Lotus-Topmodell
Aus Eagle wird Evora

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Das Projekt Eagle ist gelandet: Auf der British Motor Show zeigt der Sportwagenbauer sein neues Topmodell Evora. Rund 70.000 Euro wird der erste komplett neue Lotus seit 13 Jahren kosten.
Lotus ist zurück auf dem Neuheiten-Parkett. Mit großem Enthusiasmus präsentieren die Briten ihr neues Topmodell Evora. Bis vor kurzem wurde der wahlweise als Zwei- oder 2+2-Sitzer lieferbare Sportwagen noch als Eagle gehandelt. Jetzt ist der Adler offiziell gelandet. Außer dem Namen hat sich auch der Starttermin geändert: Aus dem anfänglichen schwammig formulierten "Herbst 2009" ist Frühjahr 2009 geworden. Im Januar 2009 läuft die Produktion des Evora an, ein Jahr später sollen neben der handgeschalteten Variante die ersten Exemplare mit Schaltautomatik vom Band rollen. Nach und nach sollen ein Cabrio und Rennversionen die Modellpalette erweitern. Bis zu 2000 Einheiten pro Jahr plant Lotus mittelfristig. Damit wäre der Evora das neue Volumenmodell der Traditionsmarke: Von der Baureihe Elise/Exige/Europa werden derzeit insgesamt knapp 3000 Modelle jährlich produziert.
Als erster Lotus kommt der Evora serienmäßig mit ESP

Bild: Werk
Im Innenraum dominieren in bekannter Lotus-Manier Leder und Aluminium, optional gibt es Navigationssystem, Bluetooth-Freisprechanlage und High-End-Audiosystem. In der 2+2-Konfiguration – nebenbei bislang einzigartig bei Mittelmotorsportwagen – sind die hinteren Sitze für "kleinere Erwachsene oder Kinder auf kurzen Strecken" geeignet, sogar Isofix-Verankerungen für Kindersitze sind an Bord. Der Kofferraum soll zwei Golfbags fassen. Das entspricht leichtem Reisegepäck für zwei Personen. Bevor es losgeht, sollte die Reisekasse kritisch beäugt werden: Rund 70.000 Euro müssen für den Evora entnommen werden. Ein durchaus selbtbewusster Preis. Die Elise gibt es für knapp die Hälfte.
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