Gute Nachrichten für alle Subaru-Fans: Der legendäre 22B STI wird als Restomod neu aufgelegt. Verantwortlich für dieses Projekt ist Prodrive – die Firma, die in den 90er-Jahren die erfolgreichen Rallyeautos von Subaru entwickelt und aufgebaut hat. Gezeigt wird die Neuauflage während des Goodwood Festival of Speed (23. bis 26. Juni 2022)!
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Einen Namen hat der Restomod auch schon: Prodrive P25. Die Zahl ist nicht nur eine Reminiszenz an den ersten WRC-Sieg von Subaru vor 25 Jahren, sondern auch ein Hinweis auf die Limitierung, denn vom P25 sollen im britischen Banbury maximal 25 Stück entstehen – in Handarbeit.

Das Original wurde nur 424 Mal gebaut

Das Design stammt von Peter Stevens, der auch die originalen WRC-Autos für Prodrive entworfen hat. Und Prodrive hat bereits ein erstes Rendering veröffentlicht: Darauf ist der P25 kaum vom extrem begehrten Impreza 22B STI zu unterscheiden.
Das Sondermodell wurde 1997 auf der Tokyo Motor Show als Studie vorgestellt und ab Frühjahr 1998 angeboten (jedoch nie offiziell in Europa).
Auffälligster Unterschied: Während alle anderen Impreza WRX Viertürer sind, ist der 22B STI ein Coupé. Heutzutage ist der 300 PS starke und nur 424 Mal gebaute 22B STI ein absolutes Sammlerstück, für das mittlerweile Höchstpreise gezahlt werden.
1998 Subaru Impreza 22B
Zwei statt vier Türen: Der originale Subaru Impreza 22B STI ist ein gesuchtes Sammlerstück, das nur 424 Mal gebaut wurde.

Und genau hier will Prodrive anknüpfen. Die Neuauflage soll natürlich keine Eins-zu-eins-Kopie vom Original werden, sondern mit moderner Technik an den Start gehen. Der P25 soll stärker und leichter sein als der 24 Jahre alte 22B STI.
Als Ausgangsbasis dienen originale zweitürige WRX-Chassis aus dem Rallyesport. Haube, Dach, Kotflügel, Seitenteile und mehr werden aus Carbon gefertigt, sodass der P25 deutlich leichter sein soll als das Original, das auch schon ein Leichtgewicht war und nur 1270 Kilo auf die Waage brachte. Laut Prodrive liegt das Zielgewicht bei unter 1200 Kilo.
Prodrive P25
Für den P25 gibt es nur die besten Teile: AP Racing-Bremse, einstellbare Bilstein-Dämpfer, Akrapovic-Abgasanlage, hauseigene 19-Zoll-Felgen und mehr.

Für ordentlichen Vortrieb sorgt standesgemäß ein Vierzylinder-Boxer. Der 2,5-Liter-Motor basiert auf dem originalen Block, wird für den P25 jedoch vollkommen überarbeitet. So will Prodrive über 400 PS aus dem Boxer rausholen. Eine Akrapovic-Abgasanlage soll für Rallye-Sound sorgen und Kraftübertragung übernimmt ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe übernehmen. Allrad mit Sperrdifferentialen ist Ehrensache.

P25 mit über 400 PS

Dank Launch Control mit Anti-Lag direkt aus dem WRC-Auto soll der P25 in 3,5 Sekunden auf 100 beschleunigen. Abseits des öffentlichen Straßenverkehrs dürfte die "Fly-off-Handbremse" für jede Menge Spaß hinter'm Steuer sorgen. Normalerweise sind alle P25 Viersitzer, doch auf Wunsch ersetzt Prodrive die Rücksitze durch einen Halbkäfig.
So viel Rallye-Technik und -Gene gibt es natürlich nicht zum Schnäppchenpreis. Gebrauchte Impreza 22B STI werden mittlerweile für über 300.000 Euro gehandelt – wenn überhaupt mal ein Auto auf den Markt kommt. Und die Neuauflage der JDM-Legende wird noch teurer. Der Basispreis liegt bei umgerechnet 525.000 Euro netto (460.000 Britische Pfund). Inklusive deutscher Mehrwertsteuer kostet der P25 somit knapp 625.000 Euro.
Nach der Präsentation auf dem prestigeträchtigen Goodwood Festival of Speed sollen die ersten Kundenfahrzeuge noch 2022 ausgeliefert werden.