Renalt Clio Grandtour: Fahrbericht
Die Lust am Laden

Renault legt eine neue Kombiversion des Clio auf. Der Grandtour ist schick und praktisch in einem. Der Preisaufschlag hält sich in Grenzen. Erster Fahrbericht!
Obwohl der neue Renault Clio Grandtour um 20 Zentimeter in die Länge wächst und hinten jetzt einen aufrechten Abschluss bekommt, hat er seinen Charme nicht verloren. Es bleibt nicht nur beim verführerischen Gesicht, sondern die stark konturierte Flanke sieht mit der gestreckten Silhouette nun sogar noch muskulöser aus. Und wer dem Grandtour von hinten auf die drallen Hüften schaut, möchte am liebsten drauflos tätscheln.
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Hinter der Kofferraumklappe ist ist Platz für 443 bis 1380 Liter Gepäck.
Bild: Werk
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Der Grandtour hat eine angenehm niedrige Ladekante, der schwarze Glanzlack ist empfindlich.
Bild: Werk
Die Motorenauswahl ist übersichtlich
Unter der Haube bleibt erst einmal alles beim Alten: Wie den Fünftürer gibt es auch den Grandtour mit zwei Benzinern und zwei Dieseln, die jeweils 75 oder 90 PS leisten. Das ist nicht viel, aber für so ein kleines Auto allemal genug. Erst recht, wenn man den stärkeren Diesel wählt. Dann machen bis zu 220 Nm aus 1,5 Litern Hubraum ordentlich Dampf und bringen zumindest den nicht bis unters Dach voll geladenen Kombi so flott in Fahrt, dass man auch das ordentliche Fahrwerk genießen kann. Weil sich am Radstand nichts ändert und die Federung nur marginal angepasst wurde, schneidet der Kombi genauso lustvoll und scharf durch die Kurven wie sein nicht ganz so praktischer Bruder.
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