Renault legt seinen Tiguan-Gegner Kadjar neu auf. Der feiert im Sommer 2022 Weltpremiere – allerdings unter neuem Namen. Statt Kadjar wird das Kompakt-SUV Austral heißen. Jetzt hat Renault neue Teaserbilder veröffentlicht und gibt erste Infos zu den Motoren.
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Bei carwow.de zahlt man für das Vorgängermodell, den Renault Kadjar, im Schnitt 7055 Euro unter UVP.


Zum Marktstart gibt es das SUV nur als Mildhybrid-Benziner

Diesel wird es scheinbar nicht mehr geben. Zum Marktstart, der noch 2022 stattfinden könnte, gibt es zwei elektrifizierte Benziner, beides Mildhybride. Der 1,3-Liter-Motor mit 12-Volt-System ist ein alter bekannter und leistet im SUV-Coupé Arkana bis zu 158 PS. Außerdem wird es einen neu entwickelten 1,2-Liter-Benziner mit 48-Volt-System geben. Leider schweigt Renault noch darüber, welche Leistungsstufen es geben wird. Lediglich, dass das Topmodell 200 PS leistet, wird verraten. Möglicherweise wird es später auch noch eine Plug-in-Hybridvariante geben. In einem "Auto Express"-Interview sagt Renaults Chefentwickler Gilles Le Borgne , dass es auch eine vollelektrische Version des kommenden Kompakt-SUVs von Renault geben werde – die dürfte dann aber die Technik des Nissan Ariya nutzen.

Teaser zeigt komplett getarnten Austral-Erlkönig

Die neuen Fotos des Austral geben leider noch nicht besonders viel preis, sie zeigen einen ziemlich gut getarnten Erlkönig. Es ist aber davon auszugehen, dass der Kadjar-Nachfolger an das mit dem Mégane E-Tech Electric eingeführte, neue Markendesign anknüpfen wird.
Renault Austral Erlkönig
Der Name Austral ist vom lateinischen "australis" abgeleitet, was so viel wie "südlich" bedeutet. Es soll so den Bezug zu Europa herstellen.

Das neue Renault-Logo ist gesetzt und schon in die Folierung des Erlkönigs aufgenommen; anders als der elektrische Crossover wird das größere SUV aber wohl einen ausgeprägten Kühlergrill bekommen. Auch die markentypische Lichtsignatur unterhalb der Hauptscheinwerfer bleibt sicher erhalten. Technisch steht der Neue auf der gleichen Plattform wie der aktuelle Nissan Qashqai. Der Austral dürfte sich aber optisch stark von seinem japanischen Bruder unterscheiden. Bereits der Erlkönig zeigt, dass die Fensterlinie anders verläuft. Der AUTO BILD-Zeichner hat dem Renault in der Illustration (siehe oben) zusätzlich eine Chromumrandung der Fenster und ein schwarz abgesetztes Dach gegönnt. Die Platzverhältnisse sollen der Klasse angemessen sein. Renault spricht beim Fünfsitzer über eine Außenlänge von 4,51 Meter.