Renault/Dacia Sandero RS (2019): Kompaktsportler für Brasilien
Sandero RS zum Kampfpreis

In Brasilien bietet Renault den Dacia Sandero als sportliches RS-Modell an. Der Mini-Sportler hat 145 PS unter der Haube und ist verdammt günstig.
17 Zoll große Felgen für den Sandero RS
Das 2020er Modelljahr des Sandero RS sieht vor allem von hinten aus wie ein Renault – die Rückleuchten erinnern stark an den Mégane. Vorne trägt er den Rhombus im Grill. Damit das "RS" nicht aufgesetzt wirkt, gibt es 17 Zoll große Felgen, rote Bremssättel und sportlich gestaltete Schürzen vorne und hinten. Ein klassischer Doppelauspuff rundet das sportive Erscheinungsbild des Sandero ab.
Zweiliter-Sauger mit bis zu 150 PS

Am Heck trägt der von Renault gelabelte Dacia Rückleuchten, die an den Mégane erinnern.
Unter der Haube arbeitet ein klassischer Zweiliter-Sauger mit vier Zylindern. 150 PS treffen auf 1162 Kilo Leergewicht – zumindest, wenn das in Brasilien verbreitete Ethanol im Tank ist. Mit Benzin leistet der kleine Renault immerhin noch 145 PS. Sortiert werden die sechs Gänge des Getriebes klassisch per Hand. Wer den Sandero RS zu bedienen weiß, beschleunigt in glatten acht Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 202 km/h. Die entscheidende Zahl ist aber der Preis: Umgerechnet nur 15.700 Euro kostet der kleine Sportler in Brasilien – dafür gibt es dann auch Klima, Rückfahrkamera, elektrische Fensterheber, Tempomat, Berganfahrhilfe, Navi und drei Fahrmodi-Einstellungen. Schade, dass der Sandero RS nach Deutschland kommt, ist eher unwahrscheinlich.
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