Renault hat die Studie eines neuen Kleinwagen-SUVs für Indien präsentiert. Die fertige Version des Kiger soll in Indien produziert und verkauft, später aber auch in anderen Märkten angeboten werden. Die Chancen stehen also gut, dass das Auto auch zu uns kommt. Der Renault erinnert an das kleine SUV Kia Sonet, das zunächst ebenfalls nur in Indien auf den Markt kommt, anschließend aber auch in anderen Ländern verkauft werden soll. Der Kiger bleibt unter vier Meter Länge – damit bekommen Autos in Indien nämlich Steuervergünstigungen. Während die Grundform der Karosserie mit Plastikbeplankung rundum schon recht seriennah wirkt, ist die Gestaltung der Front typisch Studie. Mittig oben prangt ein besonders großes Renault-Logo, das dank eines grün fluoreszierenden Rahmens noch auffälliger wird.

Die Studie hat grüne Blinker

Renault Kiger Concept
Das Heck sieht zwar schon weniger spacig aus als die Front, in der Serienversion dürfte es aber noch eine Stufe zahmer werden.
Bild: Groupe Renault
Die fluoreszierenden Akzente finden sich überall am Auto: zum Beispiel in den Schürzen und Schwellern und an den Türgriffen. Die Scheinwerfer sind geteilt. Oben befinden sich extraschmale Tagfahrleuchten mit integrierten grünen Blinker (die es natürlich nicht in die Serie schaffen werden). Die Leuchteinheiten werden durch ein LED-Band miteinander verbunden, das wiederum auch den kleinen Grill nach oben begrenzt. Eine Etage tiefer sind Abblend- und Fernlicht in einem tief ausgeschnittenen Element untergebracht, das wie ein zusätzlicher Lufteinlass wirkt – vermutlich ist es aber wohl nur ein Designkniff.

Innenraum und Motoren sind noch geheim

An der Seite fallen die filigranen Spiegel auf, die nicht so recht zum bulligen Rest des SUVs passen wollen. Das Heck wird über der Scheibe von einem stattlichen Spoiler begrenzt. Mit den C-förmigen Rückleuchten und der hohen Schürze wirkt der Kiger hinten schon serienreifer als an der Front – ob der eigentümliche Ausschnitt für die Endrohre in der Mitte der Schürze auch so umgesetzt wird, darf allerdings bezweifelt werden. Der Lack des Showcars hat übrigens einen Flip-Flop-Effekt: Dem Grün würden blaue und violette Flakes beigemischt, sodass das Auto je nach Licht und Blickwinkel unterschiedliche Farben hat. Den Innenraum der Studie hat Renault noch nicht gezeigt. Infos zur geplanten Motorenpalette des Kiger gibt es ebenfalls noch nicht.