Rückfahrkamera nachrüsten

Rückfahrkamera nachrüsten: So geht's

Freie Sicht nach hinten

Rückfahrkameras ab Werk sind teuer. Viel billiger geht's aus dem Zubehör, die Nachrüstung ist nicht schwer. AUTO BILD zeigt, wie es funktioniert!
Es ist eng in den Städten. Parkraum ist knapp, da kommt es auf jeden Zentimeter an. Gerade bei großen Fahrzeugen kann die Parkplatzsuche zur Qual werden. Dann werden unsere Autos immer unübersichtlicher. Vor allem aerodynamisch gestylte Hinterteile entziehen sich hartnäckig peilenden Fahrerblicken. Ersatz für mangelhafte Übersicht bieten elektronische Rückfahrkameras, die bei Neuwagen inzwischen oft schon ab Werk vorhanden sind – jedoch meist nur gegen üppigen Aufpreis aus der Optionenliste. Wesentlich günstiger geht es mit einer Rückfahrkamera zum Nachrüsten. Die eignet sich natürlich auch für Gebrauchtwagen. Preiswerte Systeme starten bei weniger als 100 Euro. Eine Rückfahrkamera zaubert zwar keinen Parkplatz her, erleichtert aber deutlich das Einfädeln in kleine Lücken.

Zwei Wege, eine Rückfahrkamera nachzurüsten

Das Navgear-Modell hat eine integrierte Dashcam.

Beispiel 1:
AUTO BILD hat ein besonders preiswertes Modell in einen alten VW Bus eingebaut. Die Rückfahrkamera von Navgear kostet rund 70 Euro, sendet ihr Bild an einen speziellen Rückspiegel. Der funktioniert als Monitor und ermöglicht per Touchscreen, also durch Berühren des Spiegelglases, auch die Bedienung der zwei Kameras. Ja, richtig gelesen: zwei Kameras. Eine nach hinten, die zweite sitzt im Spiegel, filmt den Verkehr vor dem Wagen – und soll so im Falle eines Unfalls ein unbestechlicher Zeuge sein. Ein weiteres Extra der Navgear-Kamera ist die Parkwächterfunktion. Gibt es am geparkten Auto eine Erschütterung, fängt die Kamera an zu filmen. Die Aufnahmen können nach einer eventuellen Unfallflucht bei der Tätersuche helfen. Für den Einbau gilt: Zum Finden und Verbinden des Kabels Richtung Rückfahrlicht sind Voltmeter und Lötkolben hilfreich, es geht aber auch ohne. Geübte Schrauber benötigen rund 2,5 Stunden für den Einbau der Dashcam. In unserem VW Bus funktioniert die Kamera problemlos. Bei modernen Fahrzeugen mit CAN-Bus, das ist eine elektronische Datenbahn, kann es beim Abgreifen des Rückfahrscheinwerfersignals zu Fehlermeldungen kommen.
Beispiel 2: Aber es geht auch ohne den großen Aufwand, bei dem aufwendig Kabel durchs Auto gezogen, viele Verkleidungsteile entfernt, der Weg bis zum Armaturenbrett freigelegt werden muss. Bei Rückfahrkameras mit Funkverbindung reicht es aus, am Fahrzeugheck eine Stromverbindung anzuschließen. Das Kabel des Rückfahrscheinwerfers wird dafür angezapft, die Kamera mit Strom versorgt. Der Monitor wird so nur beim Einlegen des Rückwärtsgangs aktiv und lenkt beim Fahren im Straßenverkehr nicht ab. Das Anschließen des Monitors im Cockpit ist noch viel einfacher: den Stecker in den Zigarettenanzünder drücken, fertig. Beide Wege zum Nachrüsten einer Rückfahrkamera erklärt AUTO BILD Schritt für Schritt in der Bildergalerie!
Rückfahrkamera-Nachrüstkits Amazon-Logo

NavGear Rückfahrkamera

Preis: 57,85 Euro*

Auto-Vox A1 Rückfahrkamera

Preis: 182,99 Euro

dnt 52171 Rückfahrkamera

Preis: 82,58 Euro

Boscam K1

Preis: 70,99 Euro

Auto-Vox Rückfahrkamera

Preis: 109,99 Euro

Lescars Rückfahrcamera

Preis: 40,90 Euro

*Amazon-Preise, Stand 5. April 2019

Rückfahrkamera nachrüsten

Stichworte:

Einparkhilfe

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.