Rund 38.000 { "alias": "lex", "anchor": "", "bid": "520876", "element": "ir_link", "params": "", "target": "", "text": "Volvo", "type": "b", "url": "" } XC90, V70, XC70 und S60 (7354 in Deutschland) müssen wegen eines Motor-Problems eine Ehrenrunde in der Werstatt drehen. Betroffen sind ausschließlich Diesel-Fahrzeuge des Modelljahres 2006. Die Spannklemme an den Dieseleinspritzdüsen kann brechen und Kraftstoff austreten. Leistungsschwankungen des Motors sind dann das kleinste Übel, im Ausland kam es sogar zu Bränden im Motorraum. Volvo schreibt die Fahrer direkt an, das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist informiert. Der Werkstattaufenthalt dauert rund zwei Stunden. Das finale Problem "Brandgefahr" zieht sich nun schon seit über fünf Jahren wie ein Roter Faden durch die Rückruf-Historie der Schweden. 2002 mussten die Skandinavier in den USA und Kanada 75.000 Fahrzeuge der Baureihe 850 überprüfen, da sich die Sitzheizung entflammen konnte. In Europa gab es über 100 kokelnde Autos, doch hier wurde das Problem (noch) vernachlässigt. Zwei Jahre später dann ein Vierfach-Rückruf – bei S60, S80, V70 und XC70 konnte ein überhitzter Lüfter Flammen im Motorraum entfachen, im November 2005 drohte bei XC90 und S80 Kabelbrand. In diesem Jahr ist der aktuelle Rückruf ist bereits der dritte, der im schlimmsten Fall ein Feuer nach sich ziehen kann.