Ab 2014 wird BMW sein erstes Großserien-Elektroauto i3 auch für das Carsharing-Programm "Drive Now" einsetzen. "Wir prüfen potenzielle Standorte", bestätigte Antony Douglas, bei BMW verantwortlich für den Bereich Mobilitätsdienstleistungen. "So können wir in kurzer Zeit vergleichsweise viele Autofahrer in einen i3 bekommen."

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Seit einem Vierteljahr testet BMW in San Francisco ein rein elektrisches Carsharing mit 70 Active-E-Modellen. Dort haben sich rund 500 Kalifornier registriert. Sie zahlen für die ersten 30 Minuten zwölf Dollar und für jede weitere Minute 32 Cent. Die Fahrzeuge können nur in bestimmten Garagen übernommen und abgegeben werden. Dennoch plant BMW auch eine Weiterentwicklung der Parkplatzsuche "Park Now". Dann sollen über eine Smartphone-App öffentliche Ladestationen gefunden und reserviert werden können.

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"Aber nicht jede Stadt eignet sich für Carsharing", sagt Douglas, der Amsterdam als eine mögliche Metropole nennt. In Berlin und München will BMW bereits 2013 Jahr E-Auto-Sharing starten. Eine echte Elektroflotte müsse mindestens 400, eher 500 Autos groß sein, erklärte Douglas. Daimler (mit dem Smart ed in Stuttgart) und PSA (mit dem Citroën C-Zero in Berlin) betreiben ähnliche Modelle.

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