Seat: Smart City Expo

Seat: Smart City Expo

Seat: neuer Leon und E-Scooter

Seat zeigt auf der Smart Citiy Expo in Barcelona einen E-Scooter, verrät etwas zum nächsten Leon und zu Plänen mit Drittanbietern wie Waze.
Seat will künftig noch stärker auf die Bedürfnisse junger Menschen eingehen. Denn potenzielle Seat-Kunden sollen im Schnitt zehn Jahre jünger sein als die von VW. Auch bei der Konkurrenz soll das Durchschnittsalter der Käufer höher sein. Seat muss also schnell auf Trends und Entwicklungen der jungen Zielgruppe reagieren. Daher haben die Spanier auch eine Vorreiterrolle im Bereich der Connectivity innerhalb des VW-Konzerns. Amazon Alexa bis 2020 ins Auto bringen, wie andere Autohersteller? Nein, das hätte Seat Digital Officer Fabian Simmer zu lange gedauert, bis dahin wäre der Trend vielleicht längst abgeebbt. Also installierte er zusammen mit seinem Team Alexa schon zum Spätsommer 2018 in diversen Modellen. Kurz darauf folgte Mini mit dem Sprachservice-Angebot. Was Seat künftig plant, wird auf der Smart City Expo in Barcelona gezeigt.

Neuer Seat Leon mit eigener Connecitvity-Unit

Apple CarPlay und Android Auto benötigen bisher eine Kopplung mit dem Smartphone. Der nächste Seat Leon (Mitte 2019) könnte so eine Kopplung überflüssig machen. Mit einer eigenen SIM-Card bekommt er eine eigene Connectivity-Unit und würde auch von over-the-air-updates profitieren. Mehr will Seat aber noch nicht zum neuen Leon verraten.

Seat bringt E-Scooter auf den Markt

Der Seat eXS soll in ein paar Monaten ab 599€ in Deutschland erhältlich sein. 

Für junge Kunden mit begrenztem Budget hat Seat nun den E-Scooter Seat eXS vorgestellt. Er ist baugleich mit dem Segway-Ninebot. Die Reichweite liegt laut Hersteller bei 25 Kilometern, während die Ladezeit drei Stunden betragen soll. Zusätzlich hat Seat ein eigenes Design für den E-Roller und wird ihn ausschließlich über Seat-Händler vertreiben. Marktstart in Deutschland soll Ende 2018, Anfang 2019 sein. So lange Deutschland noch kein Gesetz zur Nutzung von E-Scootern verabschiedet hat, wird er aber nur im privaten Raum genutzt werden dürfen. Der Seat eXS kostet wie der Segway 599 Euro. 

Waze wird mit Seat noch smarter

Drittanbieter wie der Navigationsdienst Waze und der Musikerkennungsdienst Shazam fanden schnell ihren Weg ins Seat-Infotainmentsystem und beziehen den Auto-Hersteller in ihre Entwicklung mit ein. So plant Seat zusammen mit Waze einen Informationsservice, der erklären soll, warum Waze eine Ausweichsroute vorschlägt. Grundlage dafür werden historische Daten zur Straßenauslastung sein, die in der Entwicklungsphase aus Barcelona kommen. Beispiel: Waze schlägt eine Umleitung vor und Seat liefert den Hinweis "Umleitung wegen Rihanna-Konzert". Für die Entwicklung des Servicedienstes wird aber mindestens noch ein Jahr veranschlagt. Auch über Belohnungsanreize wird nachgedacht. Wer zum Beispiel eine Minute Umweg in Kauf nimmt, um eine stark befahrene Straße zu entlasten, könnte am Reise-Ziel mit 30 Minuten Freiparken belohnt werden. 

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