Skoda zeigt den Elroq RS
Als RS ist der Elroq über 50 PS stärker

Bild: Škoda Auto a.s
Skoda baut die Modellpalette beim Elroq aus. Das kompakte Elektro-SUV gibt es jetzt auch als sportlich ausgelegten RS mit 340 PS und umfangreicher Ausstattung. Bisher war der 286 PS starke Elroq 85 Sportline das stärkste Modell.
Zur RS-Serienausstattung gehören Matrix-LED-Scheinwerfer, LED-Rücklichter mit dynamischem Blinker, spezifische Stoßfänger und jede Menge schwarz lackierte Details, zum Beispiel die Zierleiste um die Fenster, Dachreling, Schriftzüge und Außenspiegelkappen.
Die bis zu 21 Zoll großen LM-Räder gibt es exklusiv für den RS. Der Elroq kommt im neuen Skoda-Design – "Modern Solid" genannt – mit der schwarzen, hochglänzenden Tech-Deck-Frontblende. Dahinter liegen Sensoren, unter anderem fürs Radar. Das Foto-Auto trägt den Lack "Mamba-grün", den es nur für den RS gibt.
Grüne Nähte und Carbon
Das Interieur ist überwiegend in Schwarz gehalten, der elektrisch verstellbare Fahrersitz mit Massage-Funktion ist Serie – der für den Beifahrer kostet Aufpreis. Typisch sind limettengrüne Kontrastnähte, unter anderem am beheizbaren Dreispeichen-Sportlenkrad und den Mikrofaser-Polstern der Sitze, dazu gibt es Dekoreinlagen in Carbonoptik und Pedalauflagen aus Edelstahl.

Die Anzeigen kommen in RS-spezifischer Optik. Der Bildschirm für das digitale Cockpit ist fünf Zoll groß, das Infotainment wird auf 13 Zoll bedient.
Bild: Škoda Auto a.s
Die Bildschirme – fünf Zoll groß für das digitale Cockpit und 13 Zoll fürs Infotainment – kommen mit RS-spezifischer Optik, vier USB-C-Anschlüsse und die Phone Box fürs kabellose Laden sind genauso Serie wie das Canton-Soundsystem mit zwölf Lautsprechern. Die Heckklappe öffnet und schließt elektrisch, der Kofferraum schluckt, wie bei den anderen Elroq-Varianten, 470 bis maximal 1580 Liter. Die Anhängelast liegt bei 1,8 Tonnen.
Der RS kommt grundsätzlich mit je einem E-Motor vorn und hinten, Allradantrieb und einer Systemleistung von 340 PS. Den Sprint von null auf hundert km/h soll er in 5,4 Sekunden erledigen und maximal 180 km/h schaffen (Elroq 85 Sportline: ein E-Motor hinten, Heckantrieb, 286 PS, 6,6 Sekunden, 180 km/h). Das Sportfahrwerk ist vorn um 15 Millimeter und hinten um 10 Millimeter tiefergelegt, die Progressivlenkung ist Serie, das adaptive Fahrwerk DCC gibt es gegen Aufpreis.

Der Elroq RS bekommt nicht nur mehr Leistung. Auch eine Tieferlegung, Sportfahrwerk und Progressivlenkung spendiert Skoda.
Bild: Škoda Auto a.s
Die 82 kWh (netto 77 kWh) große Batterie ist die größte aus dem Elroq-Programm, die WLTP-Reichweite soll laut Skoda bei 560 Kilometern liegen, der Elroq RS kann mit maximal 185 kW Gleichstrom (10 auf 80 Prozent in 26 Minuten) und 11 kW Wechselstrom geladen werden.
Der Preis wird über 50.000 Euro liegen
Bei den Preisen hält sich Skoda noch bedeckt, das bisherige Topmodell Elroq 85 Sportline steht jedenfalls ab 48.400 Euro in der Liste – etwas mehr wird es für den RS wohl werden. Zum Vergleich: VW bietet den ID.4 GTX 4Motion ab 53.255 Euro an, Cupra den Tavascan VZ 4Drive ab 52.810 Euro, beide mit der gleichen MEB-Technik, zwei E-Motoren, Allradantrieb und der 82-kWh Batterie. Ergo sollte auch der Elroq RS um die 53.000 Euro starten.
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