Allrad Sommerreifen Fahrtest

Sommerreifen: Achtung, nicht empfehlenswert! Verlierer im Test

Vorsicht, von diesen Sommer- und Ganzjahresreifen rät AUTO BILD ab!

Fast bei jedem Test fallen uns Reifen auf, die wir am Ende nicht empfehlen können. Einige Modelle werden sogar schon beim ersten Sicherheitscheck wegen zu langer Bremswege aussortiert. Hier kommt eine Übersicht.
Die Reifen sind die einzige Verbindung des Autos zur Straße. Und die Qualität der Gummis entscheidet in vielen Fällen über Leben und Tod. Deshalb führt AUTO BILD jedes Jahr aufwendige Tests durch, trennt die Spreu vom Weizen, die guten von den schlechten Reifen. Die Testsieger und weitere Empfehlungen aus unseren aktuellen Sommerreifen-Tests haben wir bereits in einer Übersicht für Sie zusammengefasst. Doch bei fast jedem Test gibt es auch Fabrikate, die wir nicht empfehlen können. Diese Problemfälle haben wir hier für Sie zusammengefasst, sortiert nach Reifengröße.

Sommerreifen der Größe 215/60 R 17 (kleinere SUVs)

Diese Größe kommt vor allem bei kompakten SUVs häufig zum Zuge. Beim Discountreifen Imperial EcoSport SUV bleibt die große Katastrophe zwar aus, aber auf der kurvenreichen und bewässerten Handlingstrecke reicht es nur für die Note 4+ wegen des mäßigen Nässegrips in Kurven und vergleichsweise träger Lenkreaktion. Dazu kommen verlängerte Nass- und Trockenbremswege. Das schlechte Nasshandling führt zur Abwertung, und insgesamt bleibt für den Imperial-Reifen nur das Gesamturteil "nicht empfehlenswert". (zum vollständigen Testbericht

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Sommerreifen der Größe 265/35 ZR20 (Sportreifen)

Breite Reifen verbessern nicht nur die Optik, sondern sorgen für Sicherheit und puren Fahrspaß. Vor zwei Reifen muss allerdings nachdrücklich gewarnt werden: Der Landsail LS588 UHP (99 Y) zeichnet sich zwar durch seinen niedrigen Rollwiderstand aus, zeigt aber auch einige Schwächen: Low-Budget-Profil mit eingeschränktem Nässegrip, deutlich verlängerte Nass- und Trockenbremswege, unharmonisch untersteuerndes Fahrverhalten, geringe Aquaplaningreserven. Auch der Berlin Tires Summer UHP 1 (99 Y) konnte nicht überzeugen. Er rollt zwar leise ab und ist günstig, fällt dafür negativ mit stark eingeschränkten Nässequalitäten, gefährlich langen Nass- und Trockenbremswegen, schwammigem unharmonischen Fahrverhalten und indirektem Lenkansprechen auf. (zum vollständigen Testbericht)

Ganzjahresreifen der Größe 215/60 R 17 (kleinere SUVs)

Bis vor wenigen Jahren noch galten Ganzjahresreifen als halbwegs tauglicher Kompromiss für Leute, die nur geringe Ansprüche an ihre Reifen stellen. Heute ist das anders, wie auch unsere Tests zeigen. Ein Modell fiel allerdings negativ auf: Der Nankang Cross-Seasons AW-6 (99V) zeigte eingeschränkten Grip auf nasser Strecke, verzögertes Lenkansprechen, untersteuerndes Nass- und Trockenhandling und gefährlich verlängerte Nassbremswege – Urteil: nicht empfehlenswert! (zum vollständigen Testbericht)

Ganzjahresreifen der Größe 205/55 R 16 (Kompaktklasse)

Ein Format, auf dem die meisten Fahrzeuge der Kompaktklasse von Audi A3 bis VW Golf abfahren. Folgende Modelle haben im Bremstest versagt, bringen das Auto erst viel zu spät zum Stehen. Daher: Finger weg!

Zu lange Bremswege im Test!
Modell Nass* Trocken* Gesamt
Giti AllSeason AS1 (94 V) 56,7 43,7 100,4
Apollo Alnac 4G All Season (91 V) 56 44,8 100,8
Rotalla Setula 4 Season RA03 (91 V) 59,4 42,9 102,3
Nankang Cross Seasons AW-6 (94 V) 58,1 44,4 102,5
Momo M-4 Four Season (94 V) 59,3 44,4 103,7
Atlas Green 4S (91 V) 63 42,8 105,8
*Bremswege in Meter aus 100 km/h
(zum vollständigen Testbericht)

Sommerreifen der Dimension 205/55 R 16 (Kompaktklasse)

Hier nun reine Sommerreifen für die Kompaktklasse. Folgende Modelle bremsen zu schlecht, lieber nicht kaufen!

Zu lange Bremswege im Test!
Modell Nass* Trocken* Gesamt
Austone SP-6 Athena (91 V) 37,4 38,7 76,1
Fortune FSR 602 (91 V) 36,7 39,6 76,3
Firemax FM601 (91 V) 37,9 38,5 76,4
Alliance 030EX (91 V) 40,3 36,6 76,9
Seiberling Touring 2 (91 V) 38,2 38,7 76,9
A-plus A606 (91 V) 39,6 37,4 77
Riken Road Performance (91 V) 39,7 37,8 77,5
Powertrac City Tour (91 V) 39,6 38,5 78,1
Atlas Green HP (91 V) 39,4 38,8 78,2
Tomket Sport (91 V) 39,2 39 78,2
Antares Ingens A1 (94 W) 39,5 39,8 79,3
Achilles ATR-Sport 2 (91 V) 41 38,4 79,4
Maxtrek Maximus M1 (91 V) 45,9 38,9 84,8
Double Coin DC99 (91 V) 51 40,5 91,5
*Bremswege nass aus 80 km/h, trocken aus 100 km/h
(zum vollständigen Testbericht)

Autor: Raphael Schuderer

Fotos: Toni Bader / AUTO BILD

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