Suzuki auf der Tokyo Motor Show 2011

Klein und sauber

Suzuki setzt bei der 42. Tokyo Motor Show 2011 vor allem auf sparsame Kleinwagen. Gleich vier Weltpremieren zeigen die Japaner bei ihrem Heimspiel, darunter das Leichtgewicht Regina.
Suzuki stellt sein Heimspiel auf der 42. Tokyo Motor Show 2011 (3. bis 11. Dezember 2011) unter das Motto "Small Cars for a big Future" ("kleine Autos f√ľr eine gro√üe Zukunft"). Entsprechend f√§llt die Auswahl der Fahrzeuge aus: Allesamt sollen extrem sauber unterwegs sein und das gr√ľne Gewissen potenzieller Kunden ansprechen. Ein Ziel dabei ist konsequenter Leichtbau. Wie der aussehen k√∂nnte, zeigt die Kleinwagen-Studie Regina. Sie wiegt nur 730 Kilo, der cW-Wert soll mindestens zehn Prozent niedriger ausfallen als bei aktuellen Modellen. Suzuki verspricht einen Verbrauch von 3,1 Litern im Schnitt und 70 Gramm CO2-Aussto√ü pro Kilometer. Die Optik des giftgr√ľnen Technologietr√§gers ist ‚Äď freundlich ausgedr√ľckt ‚Äď gew√∂hnungsbed√ľrftig und wohl der Aerodynamik geschuldet.

√úberblick: Die Stars von Tokio 2011

Der Swift mit Range Extender fährt kurze Strecken elektrisch, danach schaltet sich ein kleiner Benziner dazu.

Realistischer ist da der Swift mit Range Extender: Leistung und Reichweite wurden dabei konsequent auf kurze Alltagsstrecken optimiert. Distanzen von 20 bis 30 Kilometern legt der Stadtflitzer allein im Batteriebetrieb zur√ľck. Bei Bedarf l√§dt ein 660 Kubikzentimeter gro√üer Benziner den Akku w√§hrend der Fahrt auf, um so die Reichweite zu verl√§ngern. Im Vergleich zu rein batteriebetriebenen Modellen verf√ľgt der Swift mit Range Extender √ľber einen kleineren Akku, das spart Gewicht und Kosten. Angaben zum Verbrauch oder zu Fahrleistungen macht Suzuki nicht. Ob es den Swift samt Reichweitenverl√§ngerer in Serie geben wird, ist ebenfalls noch ein Geheimnis.

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Das Q-Concept soll Städter mobil machen und findet mit 2,50 Metern Länge immer einen Parkplatz.

Einen wilden Mix aus Auto und Motorrad pr√§sentiert Suzuki mit dem Q-Concept: Die Studie soll St√§dter auf Kurzstrecken mobil machen und ist nur 2,50 Meter lang. Maximal zwei erwachsene Passagiere sitzen hintereinander, gegen schlechtes Wetter hat das Bonsai-Mobil eine geschlossene Fahrerkabine. Das Q-Conept gibt es in mehreren Versionen: So kann es mit einem Vordersitz f√ľr einen erwachsenen Fahrer und einer R√ľckbank mit zwei Kindersitzen ausgestattet werden oder auch als Transportfahrzeug mit nur einem Sitz und gr√∂√üerer Staufl√§che im Heck. Zum Antrieb verr√§t Suzuki uns noch nichts. Anders sieht das bei der Roller-Studie e-Let's aus. Der Scooter wird durch einen Radnabenmotor elektrisch angetrieben und schafft 30 km/h Spitze. Er ist mit einem System zur Bremsenergier√ľckgewinnung und einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet und besitzt einen kompakten und leichten Rahmen. Die Batterie des e-Let's l√§sst sich an der heimischen Steckdose aufladen und gew√§hrleistet 30 Kilometer Reichweite.
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