Bildergalerie Suzuki Jimny (2019): Tuning

Suzuki Jimny (2018): Tuning, Bodykit, Fahrwerk, Optik

Tuning-Teile für den Suzuki Jimny

Der neue Suzuki Jimny ist wieder ein waschechter Geländewagen. Durch Tuning lässt er sich aber noch modifizieren: AUTO BILD gibt einen Überblick!

Black Bison Komplettumbau

Der japanische Tuner Wald International tobt sich am Suzuki Jimny aus. Das Ergebnis ist der Jimny Black Bison Edition und der sieht aus wie ein geschrumpfter Mercedes G 500 4x42. Das mehrteilige Bodykit lässt den kleinen Offroader richtig böse aussehen. Besonders auffällig sind die genieteten Radhausverbreiterungen im Liberty-Walk-Look, die neue Frontschürze mit Tagfahr-LEDs und die Motorhaube mit rieisgen Lufteinlässen, die verdächtig an Brabus erinnert. Auch bei den Zusatz-LEDs und dem Dachspoiler dürfte sich der Tuner Inspiration aus Bottrop geholt haben. Die rot-schwarzen Felgen sind mit XXL-Offroad-Reifen bezogen. Zu Preisen und Verfügbarkeit der Black Bison Edition gibt es noch keine Infos.

Jimny als Pick-up-Studie

Bleibt nur eine Studie: Der Jimny Pick-up mit deutlich unter vier Metern Gesamtlänge.

Auf der Tuningmesse Tokio Autosalon 2019 zeigt Suzuki zwei ganz besondere Jimny-Studien. Der goldene Jimny wurde auffällig zum Retro-Pick-up inklusive kleiner Ladefläche, gefakter Holzbeplankung und Zusatzscheinwerfern auf dem Dach umgebaut. Weitere Veränderungen im Vergleich zur Serie: Der Kühlergrill ist verkleidet, die Frontschürze wurde mit zwei massiven Haken ausgestattet und der Jimny Pick-up steht auf weißen Felgen mit grobstolliger Bereifung.
Die zweite Studie ist der Jimny Survive der allerdings auf dem nur in Japan angebotenen Jimny in Keicar-Größe basiert. Statt des in Europa erhältlichen Jimny (heißt in Japan Jimny Sierra) mit 1,5-Liter-Vierzylinder und 102 PS wird der extrakleine Offroader in Japan auch mit einem 0,66-Liter-Dreizylinder mit 64 PS angetrieben. Die Studie Jimny Survive soll ein Expeditionsmodell im Miniaturformat sein. Dazu trägt der Jimny einen markanten Unterfahrschutz, eine Winde, Gitter vor der den Scheinwerfern und einen bulligen Radsatz. Außerdem sind die hinteren Fenster verkleidet und auf dem außen angebrachten Überrollbügel sind Offroad-Rampen befestigt. So dürfte dieser Jimny fast überall durchkommen. Zumindest in der Theorie, denn beide besonderen Jimnys sind ausschließlich als Studien geplant.

H&R legt den Jimny tiefer

Der Fahrwerkstuner H&R legt den Jimny tiefer. Mit den neuen Federn schrumpft die Bodenfreiheit des kleinen Geländewagens um ganze 45 Millimeter. Laut H&R sollen mit dem Umbau besonders Kunden angesprochen werden, die den Jimny in der Stadt fahren wollen – das klingt logisch. Neben den Federn bietet der Tuner auch ein Komplettfahrwerk mit passenden Koni-Dämpfern an. Es soll die Wankbewegungen des schmalspurigen Jimny reduzieren. Wer noch mehr Fahrdynamik und Steifigkeit möchte, der kann auf einen dreifach verstellbaren Stabilisator für die Vorderachse zurückgreifen. Neben den fahrdynamischen Anpassungen plant H&R außerdem eine Spurverbreiterung. Für die martialische Optik hat sich der Fahrwerkstuner Hilfe organisiert: Die Räder stammen von Borbet, die Folierung und die Lichtleiste auf dem Dach verantwortet die Firma XXX Performance. Wann die Teile auf den Markt kommen, gibt H&R noch nicht bekannt. Auch die Preise stehen noch nicht fest.

Bodykit macht Jimny zu Defender oder G-Klasse

Tuner Damd verleiht dem Jimny auf Wunsch die Optik von Defender oder G-Klasse.

Der japanische Tuner Damd bietet außerdem ein Bodykit namens "little G" an, das den Suzuki Jimny wie eine Miniatur-Version der Mercedes G-Klasse wirken lässt. Ein neuer Kühlergrill, neue Scheinwerfer-Einfassungen, ein Unterfahrschutz in Chrom-Optik, Sidepipes und eine neue Frontschürze lassen den kleinen Japaner wirken, als wäre er bei Mercedes-AMG vom Band gelaufen. Für Land Rover-Fans hat Damd auch den Defender-Kit "little D" im Angebot. Die großen Schmutzfänger, der schwarze Kühlergrill, die seitliche Positionierung des Kennzeichens und die getrennten Rückleuchten lassen den kleinen Offroader very britisch wirken. In Japan kommen die Anbauteile 2019 auf den Markt.

Serientuning für den Jimny über Suzuki erhältlich

Auch ohne Hilfe externer Tuninganbieter lässt sich der Jimny optisch modifizieren. Suzuki bietet bereits im Konfigurator die Möglichkeit, den kleinen Geländewagen aufzupeppen. Optional gibt es für 224 Euro den "Adventure"-Kühlergrill, der das Suzuki-Logo gegen einen Schriftzug tauscht – das weckt Erinnerungen an den Jimny-Vorgänger Samurai. Die Japaner bieten außerdem einen silber lackierten Unterfahrschutz und silberne Seitenschwellerverkleidungen für je 457 und 482 Euro an. Insgesamt wirkt der 4x4 mit den Modifikationen etwas bulliger als sonst.

Überblick: Suzuki bleibt dem Leiterrahmen treu

Bodenständig: Beim Fahren offenbart der Jimny seinen fast komfortfreien Geländewagen-Charakter.

Die normale Version des neuen Suzuki Jimny ist in Deutschland bereits erhältlich. Die Basisversion Suzuki Jimny Comfort startet bei moderaten 17.195 Euro, die Automatik-Version kostet mindestens 19.095 Euro. Technisch ist sich der Jimny treu geblieben. Der grundsätzlich zweitürige Geländewagen wirkt aber deutlich kantiger und rustikaler als sein direkter Vorgänger, der von 1998 bis 2018 gebaut wurde. Der Neue orientiert sich deutlich an der ersten Jimny-Generation. Die Kunden können zwischen knalligen Zweifarblackierungen und einer einheitlichen Farbgebung in eher dunkleren Tönen wählen. Puristen freuen sich, dass der neue Jimny nicht mit dem SUV-Trend geht, sondern ein waschechter Geländewagen bleibt. Suzuki bleibt dem Leiterrahmen treu, der Allradantrieb ist zuschaltbar. Im Innenraum fallen vor allem die zwei klassischen Rundinstrumente und die großen Druckknöpfe auf. Im oberen Bereich der kantigen Mittelkonsole thront ein großes Display. Die Ausstattung der neuen Generation umfasst einen Tempomat, eine Klimaanlage und einen Notbremsassistenten. Unter der Haube steckt ein 1,5 Liter großer Vierzylinder mit Saugrohr-Einspritzung. Die Kraftübertragung übernehmen ein Fünfgangschaltgetriebe oder eine Automatik mit vier Stufen.

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