Techarts GTstreet-Modelle werden 20 Jahre alt. Seit 2001 auf Basis des 996 Turbo das erste Exemplar entstand, stehen die getunten Porsche für einen guten Kompromiss aus Rennstrecke und Alltag. Um das Jubiläum zu feiern, hat Techart den GTstreet R ersonnen. In Anlehnung an das Firmengründungsjahr 1987 ist das Paket auf 87 Exemplare limitiert und für die 992er 911 Turbo und Turbo S bestellbar.

Aerodynamik ist beim GTstreet R Trumpf

TECHART GTstreet R
Die Carbon-Teile sind entweder matt oder glänzend sowie in Webe- oder Forged-Struktur zu haben.

Wichtigster Bestandteil des GTstreet R-Kits ist das Aerodynamik-Paket aus Carbon. Es wurde im Windkanal entwickelt und soll den Auftrieb an der Vorderachse bei 140 km/h um 45 Prozent senken, an der Hinterachse den Abtrieb sogar um das Vierfache erhöhen. Frontseitig sitzt eine neue Schürze mit seitlichen Winglets und geänderter Luftführung, um die Kühler besser anzuströmen. In der Fronthaube finden sich zwei Luftauslässe, ähnlich dem neuen GT3. Breitere Kotflügel überdecken die vorne um 30 Millimeter breitere Spur und weisen zusätzliche Lamellen auf, um die Hitze der Bremsen abzuführen.

Heckspoiler mit Lufteinlässen


Das Heck wartet mit mächtigem Diffusor und einem nicht minder gewaltigen Spoiler auf. Letzterer besitzt Lufteinlässe im Stil des 993er 911 GT2 und kann aktiv den mittleren Teil verstellen, der seinerseits wiederum von einem Dachspoiler optimal angeströmt wird. Die serienmäßige aktive Aerodynamik an Front und Heck bleibt erhalten. Bei den Farben sämtlicher Anbauteile haben Kunden übrigens freie Auswahl. Genauso, ob die Carbon-Teile glänzend, matt oder in Forged-Struktur gehalten sein sollen.

Aero-Ringe auf den Zentralverschluss-Felgen

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Durch die Aero-Ringe um die Felgen sollen Luftverwirbelungen minimiert werden.
Ein weiteres Highlight sind Aero-Ringe für die Zentralverschluss-Felgen. Sie werden am äußeren Rand der Räder verschraubt und sollen Luftverwirbelungen minimieren. Die Felgen selbst hören auf den Namen Formula VI Race und messen 20 Zoll an der Vorder- und 21 Zoll an der Hinterachse. Auch sie können in allen erdenklichen Farben sowie mit oder ohne Zierstreifen bestellt werden. Bespannt sind sie mit Reifen der Dimension 265/35 vorne und 325/30 hinten, auf Wunsch mit extra klebrigen Michelin Pilot Sport Cup 2. Gegen Aufpreis gibt es verschiedene Fahrwerkslösungen. Kunden haben die Wahl aus Sportfedern mit 25 Millimeter Tieferlegung und einem Gewindefahrwerk, das den GTstreet R zwischen 15 und 25 Millimeter näher an die Straße holt.

Höchstgeschwindigkeit von bis zu 350 km/h

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Teil des GTstreet R-Pakets ist auch eine Klappenauspuffanlage aus Edelstahl, deren Rohre mittig in der Heckschürze enden. Der 3,7-Liter-Boxer bleibt dagegen unangetastet, wenn nur das GTstreet R-Paket bestellt wird. Gegen Aufpreis kann man aber mehr Leistung ordern, falls die 580 PS (Turbo) beziehungsweise 650 PS (Turbo S) nicht ausreichen sollten. Möglich sind zwischen 710 und 800 PS. Bei der höheren Leistungsstufe werden neben Motor- und Getriebesoftware auch die Turbolader angepasst, womit das Drehmoment auf 950 Nm steigt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt dann bei 350 km/h. Auch ein Carbon-Paket gibt es, um die Optik im Motorraum etwas aufzuhübschen.

Rennwagen-Flair auch im Innenraum

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Zielflaggen- und Pepita-Muster sollen laut Techart für klassisches Rennwagen-Flair sorgen.
Auch im Cockpit legt Techart Hand an, und wie. Generell haben Kunden hier freie Hand bei der Auswahl von Farben, Materialien, Stickereien und mehr. Auf Wunsch wird der Innenraum bis in den hintersten Winkel mit Leder, Alcantara, Carbon, Stoff, Ziernähten und Mustern ausgekleidet. Zum GTstreet R-Paket gehören auch ein Sportlenkrad, 87-Stickerei in den Sitzen und eine Plakette.  Zu haben ist das auf 87 Exemplare limitierte GTstreet R-Paket ab 73.000 Euro, Individualisierungen noch nicht inbegriffen. Das Basisfahrzeug kommt dann natürlich noch dazu.

GTstreet R-Umbau kostet mindestens 73.000 Euro

Bildergalerie

TECHART GTstreet R
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Kamera
Techart GTstreet R

 Der Turbo ist ab 189.176 Euro zu haben, für einen Turbo S sind mindestens 221.782 Euro anzulegen. (Porsche 911 Turbo S bei carwow.de mit einer Ersparnis bis 11.090 Euro.) Wer es richtig ernst meint mit Trackdays, kann noch ein Clubsport-Paket dazu buchen. Es beinhaltet unter anderem Performance-Sitze, einen Überrollbügel und ein Rennsport-Fahrwerk. Kleiner Tipp: Selbst wenn das Fahrzeug ein Traum bleiben wird, sei einem der Online-Konfigurator von Techart ans Herz gelegt. Dort lässt sich nach Herzenslust mit Bodykit, Felgen, Farben und Carbon herumspielen und das persönliche Traumauto virtuell Form annimmt.