Es gibt Neuigkeiten zum Tesla Cybertruck: Ein Video aus Teslas Gigafactory in Texas zeigt zum ersten Mal schwarze Seitenspiegel sowie ebenfalls schwarze Kunststoffverkleidungen über den Radkästen des vollelektrischen Pick-ups. Veröffentlicht wurde das Video auf dem Youtube-Kanal "Tesla Owners Online". Auch ein einzelner, senkrecht stehender Scheibenwischer taucht zum ersten Mal am Cybertruck auf. Was immer noch fehlt, sind sichtbare Türgriffe. Doch insgesamt sieht der Pick-up langsam wie ein seriennahes Auto aus.
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Im Sommer 2021 kamen bereits folgende Änderungen zutage: Der Cybertruck soll eine Hinterachslenkung erhalten. Neben einem kleineren Wendekreis für einfacheres Rangieren sollen die mitlenkenden Hinterräder auch agile Kurvenfahrten ermöglichen. Auf Twitter hatte Musk außerdem noch einmal bekräftigt, dass sich das Serienmodell stark am Prototyp orientieren werde.
Das unterstreicht ein von Tesla eingereichtes Patent: Der Pick-up scheint tatsächlich eine Ladeflächen-Abdeckung aus Solarzellen zu bekommen – wie das Showcar. Das Besondere: Die Konstruktion ist nicht steif, sondern lässt sich wie ein Rollo öffnen und schließen. Somit könnte das Auto während der Fahrt oder wenn es unter freiem Himmel geparkt ist zusätzlich Strom erzeugen.

Abmessungen: Prototyp zu breit für die meisten Länder

Im November 2019 hat Tesla den Cybertruck zum ersten Mal gezeigt. Das gewöhnungsbedürftige Design kommt offenbar ohne jegliche Rundung aus – selbst die Radhäuser des 5,86 Meter langen, 2,03 Meter breiten und 1,90 Meter hohen Elektroautos sind eckig. Bereits im Mai 2020 gab es den ersten Dämpfer: Der Cybertruck ist für die meisten Länder zu breit!
Tesla Cybertruck
Das spezielle Design des Cybertruck verzichtet auf Rundungen. Sogar die Radhäuser sind eckig.
Elon Musk kündigte daraufhin einen "World Truck" mit angepassten Maßen für Märkte außerhalb der USA an. Außerdem ist immer noch nicht final geklärt, ob die Zulassungsbehörden den Truck in Sachen Personenschutz und Sicherheitsfeatures erlauben werden.

Design: Die Karosserie des Cybertruck besteht aus Edelstahl

Die Karosserie besteht aus besonders hartem Edelstahl. Bei der Präsentation wurde sie mit einem Vorschlaghammer malträtiert – ohne dass davon anschließend eine Spur zu sehen war. Mehr Aufmerksamkeit erregte allerdings, dass die Vorführung der Festigkeit des Panzerglases damals nicht funktionierte.
Abgesehen davon offenbart der Pick-up auch Nutzfahrzeug-Tugenden: Die 1,98 Meter lange Ladefläche fasst bis zu 2830 Liter, insgesamt können bis zu 1587 Kilo geladen werden. Mit 40,6 Zentimeter Bodenfreiheit und einem Böschungswinkel von 35 Grad soll sich der Elektro-Pick-up auch im Gelände gut schlagen. Ein adaptives Luftfahrwerk, das das Auto zum Beladen absenkt, ist serienmäßig.

Innenraum: Armaturenbrett in Marmoroptik

Der Innenraum der Studie passt zum robusten Äußeren, und auch die eckige Form wird hier überall wieder aufgenommen, sogar in der Form der Sitzpolster. Typisch Tesla, ist der Cybertruck innen extrem reduziert.
Auf dem wuchtigen Armaturenbrett in Marmoroptik scheinen lediglich das eckige Lenkrad (eine Variante davon hat Tesla mit dem Facelift von Model X und Model S bereits vorgestellt) und das 17 Zoll große Zentraldisplay untergebracht zu sein.

Tesla Cybertruck
Insgesamt bietet der Cybertruck sechs Sitzplätze. Wie bei Tesla üblich, ist der Innenraum sehr reduziert gestaltet.

Insgesamt hat der Cybertruck sechs vollwertige Sitze. Der mittlere Sitz der ersten Reihe wird zur Armlehne mit Becherhalter, wenn man die Lehne umklappt.

Preis und Reichweite: Bei 32.900 Euro geht's los

Den Cybertruck wird es in vier Varianten geben, die sich vor allem in der Anzahl der Elektromotoren unterscheiden. Das Einstiegsmodell für 39.000 Dollar (umgerechnet ca. 32.900 Euro) kommt mit einem einzelnen Motor aus und soll mit einer Akkuladung eine Reichweite von 402 Kilometern schaffen. Für die Variante mit zwei Motoren gibt Tesla 482 Kilometer Reichweite an, der Preis ist noch nicht bekannt.
Das Topmodell mit drei Motoren für 69.900 Euro (umgerechnet ca. 58.900 Euro) kommt mit Panzerglas und soll den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 2,9 Sekunden erledigen, bei 209 km/h ist Schluss. Außerdem gibt Tesla an, dass das Auto eine Anhängelast von bis zu 6350 Kilo haben soll – im Gespann dürfte die Reichweite von gut 800 Kilometern allerdings erheblich schmaler ausfallen.

Reservierung und Marktstart

Tesla-typisch kann man das Auto bereits online reservieren. 100 Euro Anzahlung sind im ersten Schritt fällig. Anfang 2023 soll die Produktion starten; wann die ersten Modelle bei uns ausgeliefert werden, ist noch nicht bekannt.