Tesla Laser-Scheibenwischer (2019): Schmutz, Windschutzscheibe,

Tesla Laser-Scheibenwischer (2019): Schmutz, Windschutzscheibe

Tesla-Laser bruzzelt den Dreck weg

Tesla hat sich einen Laser patentieren lassen, der Glasflächen säubert. AUTO BILD hat sich die Patentschrift genauer angeschaut!
Jetzt dreht Tesla völlig durch: Der Auto-Hersteller um Elon Musk will in Zukunft Lasertechnik zur Scheibenreinigung einsetzen! Ende November 2019 wurde eine Patentschrift des US-Herstellers veröffentlicht – darin geht es um ein Lasersystem, das groben Schmutz von Glasflächen entfernen soll. Die Technik soll wohl vor allem auf der Windschutzscheibe ihre Anwendung finden, allerdings zeigen die Bilder der Patentschrift den Einsatz des Systems auch vor Scheinwerfern, seitlichen Blinkern und einzelnen Sensoren.

Laser soll groben Schmutz lösen

Laut Patentschrift sollen die Laser ähnlich wie Scheibenwaschdüsen angeordnet sein.

In der Patentschrift geht es im Wesentlichen um die Beseitigung von "Debris" (deutsch: Ablagerungen). Zuerst werden die Verunreinigungen erkannt und danach gezielt mit dem Laser beschossen. Wie es mit Flüssigkeiten aussieht, wird nicht beschrieben. Daher ist denkbar, dass Tesla zusätzlich zum Laser wohl weiterhin auf einen konventionellen Wischer setzen wird. Dabei könnten sich die Kalifornier eine ältere Innovation aus dem eigenen Haus zunutze machen: Anfang 2019 hatte sich Tesla nämlich bereits ein Wischerblatt patentieren lassen, das die gesamte Frontscheibe abdeckt und in einem Gang komplett abzieht.

Wischer und Laser könnten sich Arbeit teilen

Beide Systeme, also Laser und Wischer, könnten sich in der Praxis also die Arbeit teilen. Während die Laser große, feste Verunreinigungen beseitigen, könnte der einzelne Wischarm Flüssigkeiten von der Windschutzscheibe abziehen.

Auch für Hausdächer denkbar

Unter der Haube sitzen die Steuereinheiten für die Schmutz-Laser.

Geht es nach Tesla, soll das System nicht nur am Auto funktionieren. Auch Solaranlagen auf Hausdächern könnten von der Technik profitieren. Ob die patentierten Laser wirklich in Serie gehen, ist fraglich. Schließlich müssten Laser, die Schmutz entfernen können, ziemlich stark sein. Wie es hier mit einem möglichen Gesundheitsrisiko aussieht, speziell der Gefährdung von Augen und Haut, bleibt abzuwarten.

Teslas verrückte Patente

Immer wieder macht  Tesla mit ungewöhnlichen Patenten von sich reden. Neben dem neuen Laser und dem großflächigen Einzelwischer für die Scheibe haben die Kalifornier auch eine neue Art der Sitzheizung eingereicht. Sie arbeitet mit einem flüssigen Kühlmittel und ersetzt dadurch den klassischen Ansatz mit Heizdrähten.

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