Die Verlierer beim TÜV-Report 2019

TÜV-Report 2019: die Verlierer

Schlusslichter bei der HU

Vorsicht bei diesen Gebrauchten: Sie fallen beim TÜV besonders häufig mit Mängeln auf. Über 20 Modelle mit ihren häufigsten Macken im Überblick.
Schon bei der ersten HU Probleme zu bestehen? Das dürfte nicht sein. Dennoch fallen den TÜV-Prüfern bestimmte Exemplare bereits beim ersten Besuch auf der Hebebühne mit Mängeln auf. Und das betrifft längst nicht nur Kleinst- und Kleinwagen von Importeuren, sondern auch große SUVs, Familienvans sowie auch eine Premium-Limousine. Wir sagen, welche Modelle unter den zwei- und dreijährigen Gebrauchtwagen beim TÜV-Report 2019 schlechter als der Durchschnitt abgeschnitten haben.

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Mit Vorsicht zu genießen

Mängelriese:Die Haltbarkeit des Fiat Punto ist nicht überzeugend. Er hat zahlreiche Schachstellen.

Dass die billigsten Modelle nicht immer die schlechtesten sind, belegt leider der Kia Sportage. Bereits nach drei Jahren ist die Quote erheblicher Mängel mit 11,7 Prozent fast doppelt so hoch wie beim Durchschnitt (5,9 Prozent). Besonders auffällig sind hier Probleme der Beleuchtung. Diese hat auch der Fiat Punto, der ebenfalls am Tabellenende landet. Zudem fällt der Kleinwagen noch mit frühzeitig gammelnden Auspuffanlagen, undichten Stoßdämpfern sowie anfälligen Achsfedern auf. Überbieten kann dies nur noch der Dacia Logan. In den meisten relevanten Baugruppen hagelt es von den Sachverständigen Kritik für den Rumänen. Hier wird ihm sein größtes Kaufargument zum Verhängnis. Ködert der günstige Preis Neuwageninteressenten, wird nachher in vielen Fällen auch am Service gespart. Nicht gut gewartete Fahrzeuge verschlechtern dann die Quote beim TÜV-Report und bescheren dem Logan dann einen schlechten Ruf.
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Auch BMW ist nicht frei von Macken

Der Blick auf die Mängelriesen des TÜV-Reports offenbart aber auch Überraschungen. Schlechte Plätze von Ford Ka und Fiat 500 verwundern nicht, die hohe Mängelrate des VW Passat oder des BMW 5er aber schon. Der Grund für das Ergebnis ist jedoch schnell gefunden: Beide Fahrzeuge sind Langstreckenmeister und haben lediglich aufgrund der hohen Kilometerleistung und damit verbundenen Mängeln an Fahrwerk oder Lenkung ein schlechteres Ergebnis beim TÜV erzielt. Sind maximal drei Jahre alte Fahrzeuge im Durchschnitt 47.000 Kilometer unterwegs gewesen, hat der BMW bereits 72.000 und der VW Passat sogar 81.000 Kilometer hinter sich. In der Bildergalerie finden Sie die jeweils am schlechtesten platzierten Modelle des TÜV-Reports 2019.

Die Verlierer beim TÜV-Report 2019


Autor: Adele Moser

Stichworte:

TÜV-Report TÜV

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