Mittwoch: Heute erste längere Fahrt mit dem i-MiEV: rüber über die Elbe nach Harburg. Lothar und Elsbeth Ruschmeyer besucht. Beide über 80 Jahre. Sehr nette Leute. Fahren seit 1999 ein Elektroauto. Citroën Saxo électrique. Zehn Jahre keine Probleme, immer noch dieselben Batterien. Reichweite bis zu 90 Kilometer. Die beiden haben eine Anlage für Solarstrom auf dem Dach. Steckdose in der Garage. Ladezeit fünf bis sechs Stunden. Saubere Sache! Und ich dachte, ich sei hier der Trendsetter... Weiter zum Mitsubishi-Händler an der B 73. Werkstattmeister Olaf Schielke hat so was noch nie gesehen. Er guckt unter die kleine Motorhaube und sagt: "Das ist die Zukunft." Arbeiten dürfe er am i-MiEV nicht, sagt er. Bei 42 Volt sei Schluss, danach muss ein Elektriker ran.

i-MiEV-Tagebuch: Teil 1 • Teil 3

Mitsubishi i-MiEV
Bild: Thomas Ruddies
Nachmittags Anton mit dem E-Auto vom Kindergarten abgeholt. Dass der i-MiEV fast lautlos fährt, ist ihm gar nicht aufgefallen. Nur dass Papa vorn rechts sitzt, hat ihn irritiert. Und mich hat etwas verstört, dass der Lütte 20 Zentimeter vor einer Box unterm Kofferraum hockt, auf der "Vorsicht, Hochspannung!" steht... Abends früher nach Hause, damit ich auch direkt vorm Haus einen Parkplatz finde. Aber leider keine Steckdose an der Straße. Hoch in die Wohnung und ein Verlängerungskabel vom Balkon gelassen. Ist aber wirklich keine Lösung. Also wieder zum Verlag und dort getankt. Akkus so gut wie leer – nach 127 Kilometern. Wie das Tagebuch weiter geht, lesen Sie morgen! auf autobil.de.