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Sieht aus wie ein Volvo, ist aber in Wirklichkeit ein BMW. Ein handwerklich hochbegabter Karosseriebauer aus Finnland hat sich sein Traumauto selbst gebaut. Unter dem klassischen Kleid steckt allerdings BMW-Technik!
Der Schöpfer des spektakulären Einzelstücks, passenderweise Karosseriebauer bei Volvo, wurde durch den Volvo 164 seines Opas bereits in frühen Kindheitstagen geprägt. Viele Jahre später kam der Wunsch auf, sein persönliches Traumauto – einen zweitürigen Volvo 164 – zu erschaffen.

Den Volvo 164 gab es nie offiziell als Coupé

Zwar gab es bei Volvo immer wieder Überlegungen zu einem 162 (Coupé) und einem 165 (Kombi), die es allerdings nie über den Prototypenstatus hinaus schafften. Ein großes Coupé mit Sechszylinder gab es erst mit dem 1976 eingeführten und bei Bertone gebauten 262 C.
Hätten Sie erkannt, dass sich unter der klassisch anmutenden Karosserie ein BMW M3 E36 verbirgt?
Bild: Facebook/Matti Bohm - Motorwagen
Getreu dem Motto: Selbst ist der Mann, machte sich der Erbauer ans Werk und wählte dabei ganz bewusst den schwierigen Weg. Anstatt einen Volvo 164 zu nehmen und die zwei Fondtüren zu entfernen, entschied er sich für eine weitaus komplizierte Lösung.
Ab Werk gab es den Volvo 164 mit maximal 160 PS in der Dreivergaservariante, doch das reichte dem Erbauer nicht. Er wollte mehr Leistung. Als Basis für das Einzelstück wurde ein BMW M3 E36 auserkoren, über den die Volvo-Karosserie gestülpt wurde.
Aufgrund der offenen Luftfilter wurden die ehemaligen Luftfilterkästen kurzerhand umfunktioniert und beherbergen jetzt unter anderem den Wischwassertank.
Bild: Facebook/Matti Bohm - Motorwagen
Was hier so einfach klingt, erforderte natürlich enorm viel Anpassungs- und Detailarbeit, die in vielen einzelnen Schritten mit Fotos dokumentiert wurden. Das Endergebnis ist jedenfalls beeindruckend. Der Umbau scheint handwerklich auf allerhöchstem Niveau erfolgt zu sein.

4,9-Liter-V8 aus dem M5 E39

Und als ob der Volvo auf BMW-Basis nicht schon spektakulär genug wäre, wurde auch noch ein Motortausch durchgeführt. Der Reihensechszylinder des M3 flog raus und der 4,9-Liter große V8-Sauger (S62B50) mit 400 PS aus dem M5 E39 erhielt Einzug. Wie beim M5 übernimmt die Kraftübertragung eine Sechsgang-Handschaltung.
Zwar datiert das Projekt schon aus dem Jahr 2015, allerdings wurde der BMVolvo über die Jahre immer weiter verfeinert. Auf neuen Fotos, die Matti Bohm auf Facebook veröffentlicht hat, ist zu erkennen, dass sich vor allem im Interieur noch einiges getan hat. So wurden die Sportsitze aus dem M3 E92 verbaut, außerdem erhielt der belederte Pralltopf ein 162C-Logo – und auch ein neuer belederter Schaltknauf, sowie eine belederte Mittelarmlehne sind zu erkennen.
Mittelkonsole und Armaturen verraten den BMW M3 E36. Abgesehen vom Lenkradkranz wirkt das Cockpit sehr gepflegt.
Bild: Facebook/Matti Bohm - Motorwagen
Unabhängig davon, ob einem das Projekt gefällt oder nicht, sollten sich Autofans vor der Handwerksarbeit und der Detailliebe verneigen.
Und übrigens, genau genommen müsste das Volvo-Coupé mit BMW-Zutaten inoffiziell 182 heißen, denn die mittlere Ziffer steht eigentlich für die Zylinderanzahl.