Vorschau Opel Allegra
Opels neue Mini-Mode

Mit neuen Produkten aus der Krise: Opel plant einen sparsamen Dreitürer in der 8000-Euro-Klasse. Der Allegra soll die Antwort auf Ford Ka, VW up! und die Kleinwagen aus Fernost sein.
- Georg Kacher
Ford hat den Ka, VW legt letzte Hand an den up!, Seat und Skoda werden auf gleicher Basis nachziehen. Und was hat Opel? Gute Ideen, wenig Geld, demnächst eine neue Gesellschafter-Struktur mit Magna, GM und russischen Bankern als wichtigsten Anteilseignern – aber immer noch kein kleines Auto. Die Opel-Chefs wissen, dass sie keine Zeit verlieren dürfen. Die Marke braucht neue Motoren, neue Getriebe und neue Modelle. "Wir werden mittelfristig einen Wagen unterhalb des Agila ins Programm aufnehmen", verspricht der designierte Opel-Chef Carl-Peter Forster. "Aber wir wissen noch nicht, welche technische Basis den Zuschlag bekommt", relativiert sein Statthalter Hans Demant.
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Bild: Larson
Die technische Plattform für den Allegra soll der Corsa liefern

Bild: Werk
Die Zukunft des Agila hängt nicht zuletzt davon ab, ob Suzuki auch im angedachten künftigen Verbund mit VW als Zulieferer für GM erhalten bleibt. Vom Opel Allegra sind nach heutigem Stand vier verschiedene Varianten geplant: • Eco, Benzin-Dreizylinder (neuer SIDI-Direkteinspritzer) • Power mit SIDI-Vierzylinder • Hybrid, SIDI-Benziner mit Doppelkupplungsgetriebe • City, reiner Elektroantrieb. Anders ausgedrückt: Es gibt keinen Diesel, weder als Drei- noch als Vierzylinder. Warum? Weil das Abgasthema nur mit teurer Nachbehandlung in den Griff zu bekommen ist. Und weil kleine Diesel am Weltmarkt kaum eine Rolle mehr spielen. Der Preis für den Basis-Allegra soll bei 8000 Euro liegen, der Verkauf Ende 2012 starten – gebaut in einem bestehenden Corsa-Werk, also in Eisenach, Gliwice oder Zaragoza. Der kleine Blitz wäre ein echter Europäer.
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