Dass die neue Generation des VW Amarok die Technik des Ford Ranger 1:1 übernimmt, hat mindestens einen Vorteil: Käufer sind nicht mehr gezwungen, gleich zum teuren V6-Diesel zu greifen, denn Ford hat es – anders als VW – geschafft, auch die Einstiegs-Vierzylinder Euro-6-sauber zu bekommen.
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Dies hier ist die stärkere Variante mit 205 PS. Die von uns gefahrene "Life"-Ausstattung (die zweitbilligste) kommt schlicht daher, mit Stoffsitzen (vorn immerhin mit Lordosenstützen) und ohne Navi – ein Arbeitstier, das auf Nonsens wie Trittbretter verzichtet, die nur die Hose versauen und im Gelände behindern. Auch die Goodyear-Wrangler-Straßenreifen in 255/70 R 17 sind pure Vernunft.

VW Amarok 2.0 TDI
Dank Geländeuntersetzung und beweglicher wie sperrbarer Hinterachse klettert der Amarok bestens, auch mit Straßenreifen. Nur die Länge stört im Gelände.
Bild: Olaf Itrich / Auto BILD

Der VW Amarok ist samt Hängerkupplung 5,55 Meter lang

Mit einer Länge von 5,55 Metern (inklusive 20 Zentimeter Anhängerkupplung, Aufpreis 696 Euro) fährt der VW Amarok auf BMW-7er-Niveau – und ist der Stadt so praktisch wie ein Gipsbein. Auch der von uns gemessene Wendekreis von 13,25/13,10 m links/rechts macht's nicht besser. Dafür darf die Anhängerkupplung 3,2 Tonnen an den Haken nehmen. Das reicht für zwei Pferde. Die Automatikversion (2000 Euro Aufpreis) zieht sogar 3,5 Tonnen.
VW Amarok 2.0 TDI
Mit dem Drehknopf in der Mittelkonsole lassen sich die Allradkupplung sperren und die Geländeuntersetzung einlegen. Unser Testexemplar hatte die Hinterachssperre (440 Euro Aufpreis), die man mit der Taste unten rechts bedient.
Bild: Olaf Itrich / Auto BILD

Schaltung nutzfahrzeughaft, aber präzise

Der Amarok 2 gibt sich zwar modern mit halbdigitaler Bedienung (Touchscreen, vorsortiert über fünf feste Tasten und Regler), der Fahrer spürt aber sehr wohl, welche Sorte Auto er hier bewegt: In luftiger Höhe sitzend, schweift der Blick über eine waagerechte (übrigens unfassbar schwere) Motorhaube im Tischtennisplatten-Format, während er sich durch präzise geführte sechs Gänge des nutzfahrzeughaften Getriebes arbeitet und an der indirekten Lenkung kurbelt – volle drei Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Dazu passt der akustisch stets präsente Diesel. Ab 120 km/h gesellt sich noch Windrauschen zum Geknurre, ebenfalls Pick-up-typisch.
VW Amarok 2.0 TDI
Pick-up-typische Blattfedern hinten. Es gibt auch Pritschenwagen mit Spiralfedern (Nissan Navara, SsangYong Musso), aber die stuckern nicht weniger als der Amarok. Die hohe Zuladung ist Ursache des etwas herben Federungskomforts.
Bild: Olaf Itrich / Auto BILD

Pickup-typisch stuckernde Federung

Auf kurzen Anregungen wie Autobahn-Dehnungsfugen zeigt sich der typische Pick-up-Zitterich. An den genreüblichen Blattfedern hinten liegt's nicht: Ringsum spiralgefederte Pick-ups wie Nissan Navara oder SsangYong Musso stuckern nicht minder. Wohlgemerkt, der neue Amarok hat mehr als eine Tonne Zuladung. Der alte federte manierlicher, bot aber serienmäßig nur rund 700 kg Nutzlast.

Fahrzeugdaten

Fahrzeugdaten
 Motor Bauart/Zylinder 
Biturbodiesel, Vierzyl. Reihe 
Hubraum 
1996 cm³ 
Leistung 
151 kW (205 PS) bei 3750/min 
max. Drehmoment 
500 Nm bei 1750–2000/min 
Antrieb/Getriebe 
Allrad semiperm./6-Gang man. 
0-100 km/h 
10,6 s 
Vmax
180 km/h 
Testverbrauch 
9,2 l D/100 km 
Test-CO2 
244 g/km 
Tankvolumen 
80 l 
Länge/Breite/Höhe 
5350/1910-2208*/1884 mm 
Radstand 
3270 mm 
Sitzhöhe 
845 mm 
Ladeflächenmaße 
1624 x 1227 x 529 mm 
Leergewicht 
2195 kg 
Zuladung 
1035 kg 
Anhängelast 
3200 kg gebr./750 kg ungebr. 
Garantie 
2 Jahre ohne km-Begrenzung 
Preis
ab 52.798 Euro

Heckantriebs-Modus spart kaum Sprit

Übrigens empfiehlt es sich, stets im 4A-Modus zu fahren. Der Amarok hat einen bei Bedarf automatisch zuschaltenden Allrad via Lamellenkupplung. Der reine Hinterradantriebs-Modus (2H) spart fast keinen Kraftstoff, bietet aber spürbar weniger Spurtreue.

Mit 80 Zentimeter Wassertiefe kommt der Amarok klar

Im Gelände überzeugt hat uns die auf Tastendruck ungewöhnlich flott ein- und ausrückende Hinterachssperre (440 Euro). Sie hilft bei unterschiedlichen Reibwerten des Untergrunds links und rechts verlässlich aus dem Schlamassel.
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Gelände kann der Amarok insgesamt besser als zuvor: Die Böschungswinkel (30 Grad vorn, 26 Grad hinten) sind besser als beim Vorgänger, allerdings muss man im Gelände wegen des gewachsenen Radstands aufpassen, nicht mit dem Bauch aufzusetzen (für Eingeweihte: Der Rampenwinkel liegt bei 21 Grad). Der Amarok 2 kann durch 80 Zentimeter tiefes Wasser waten, ohne Schaden zu nehmen – der Wert ist besser als der des Jeep Wrangler (76 Zentimeter). 
VW Amarok 2.0 TDI
Diese Grafik im Cockpit zeigt, wie viel Drehmoment gerade an welches Rad gelangt – hier im 4A-Fahrprogramm bei Regennässe.
Bild: AUTO BILD

Preis: Der VW Amarok 2 startet bei knapp 53.000 Euro

Ein fetter Pick-up für 45.000 Euro, das war einmal. Der Einstiegspreis des 205-PS-Vierzylinders liegt aber immerhin 9600 Euro unter dem des V6 – bei einfacherer Ausstattung, bei der übers Mobiltelefon navigiert werden muss. Eine robuste Pritschenbeschichtung ist Serie. Ein sinnvolles Extra ist der dreiteilige Unterfahrschutz für Motor, Verteilergetriebe und Tank (teils aus Stahl, 214 Euro).

Der Vierzylinder ist klar sparsamer als der V6-Diesel

Unser Testverbrauch von 9,2 Liter Diesel/100 km unterbietet den des V6-TDI deutlich (10,3 Liter). Auf der Autobahn lagen wir im Test aber bei 11,6 Litern.
VW Amarok 2.0 TDI
Alles VW-eigen: Nur der Hochkant-Zentralbildschirm erinnert an den Technikspender Ford Ranger.
Bild: Olaf Itrich / Auto BILD
Es ist zu erwarten, dass der 205-PS-Vierzylinder die meistgekaufte Version sein wird. Er bietet nicht ganz die lässige Souveränität des V6, reicht aber. Und er sprengt die Preis-Schallgrenze für Pick-ups nicht ganz so heftig wie der V6 TDI.

Fazit

Wetten, dass diese Version des VW Amarok 2 die meistgekaufte wird? Bei Pick-ups existiert noch immer eine Preis-Schallgrenze von etwa 50.000 Euro. Der V6 reißt sie, während der Vierzylinder halbwegs im Rahmen bleibt. Die Bedienung von Geländetechnik und Klima ist anders gelöst als beim minimal billigeren Ford Ranger – Geschmacksache. AUTO BILD-Testnote: 2