Bilder VW e-Up

VW e-Up (2020): Preis, Test, Batterie, Akku, Bilder, Batterie kWh

Mehr Reichweite für weniger Geld

Der VW e-Up bekommt 2020 größere Akkus und wird günstiger. Gerade in der Stadt macht er viel Spaß. AUTO BILD hat die Infos.
Mehr für weniger: ein seltener Schritt in der Autobranche! Der VW e-Up bekommt größere Akkus und wird gleichzeitig günstiger. Statt 18,7 kWh fassen die Akkus nun 32,3 kWh. Das hebt die Reichweite des E-Stadtflitzers von 160 auf 260 Kilometer. Der e-Up kostet neu ab 21.975 Euro (Ersparnis bei carwow.de bis zu 9951 Euro).

Das Cockpit ist bekannt

Die Cockpit-Materialien sind einfach, das Lenkrad ist nicht in der Länge verstellbar. Die Sitze sind dafür bequem.

Außen hat sich nicht viel geändert. Auch der e-Up bekommt mit dem Facelift jetzt das neue VW-Logo. Das Cockpit ist ebenfalls bekannt. Die Materialien sind noch immer eher einfach. Geblieben ist auch das schwarz-weiße Zentraldisplay und der winzige Monitor für die Rückfahrkamera, beides ist nicht mehr wirklich zeitgemäß. Nach der Preissenkung geht das alles aber in Ordnung. Die Sitze mit den integrierten Kopfstützen sind bequem, leider lässt sich die Lenksäule nach wie vor nicht in der Länge verstellen. Und: VW leistet sich den Retro-Charme eines herkömmlichen Zündschlosses statt eines Startknopfs. Auf Schlüsseldreh erwacht der e-Up zum Leben.

Der e-Up macht in der Stadt viel Spaß

Beim Fahren macht der e-Up nach wie vor Spaß. Trotz des kurzen Radstands von 2,40 Metern kein hartes Brett. Der Antritt ist Elektroauto-typisch flott. Mit seinen 83 PS ist der flinke VW nicht untermotorisiert. Gerade in der Stadt und auf Landstraßen fühlt sich der e-Up deutlich lebendiger an, als es die Sprintzeit von 11,9 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h erahnen lassen.

Die Reichweite ist Praxisgerecht

Die Reichweite gibt VW mit 260 km an. Das ist für die Stadt vollkommen alltagstauglich.

Wir waren bei Außentemperaturen von rund 25 Grad mit ausgeschalteten Verbrauchern fast nur auf Landstraßen und in der Stadt unterwegs. Also ziemlich gute Voraussetzungen für ein Elektroauto. Das Resultat: ein Durchschnittsverbrauch von 9,3 Kilowattstunden pro 100 km (angegeben sind 14,6 kWh nach WLTP) und eine Reichweite von 285 Kilometern (Nominell sind es 260 Kilometer). Zur hohen Reichweite trägt auch die maximale Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h bei. Die Rekuperation kann in vier Stufen geregelt werden. Wobei selbst die stärkste Stufe beim Gas-Wegnehmen nur zu geringer Verzögerung führt. Die Bremse muss also auch in der höchsten Rekuperationsstufe häufiger getreten werden.

Der e-Up ist eine echte Kaufempfehlung

Der e-Up ist nach der Preissenkung und der Reichweitenerhöhung eine echte Kaufempfehlung.

Ein Grund für die Preissenkung des e-Up dürfte die Positionierung des Basismodells des neuen VW ID.3 sein. Um den e-Up am Markt attraktiv zu halten, musste VW seinen Einstiegspreis entsprechend niedriger ansetzen. Im Elektroauto-Geschäft sind die Margen zudem sehr gering, gerade im Segment des e-Up. Das erklärt auch seinen Innenraum mit einfachen Materialien. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der e-Up mit der größeren Batterie und dem gesenkten Preis ab 21.975 Euro eine echte Elektro-Empfehlung für die Stadt ist!

Autor: Wolfgang Gomoll

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