VW-Elektromobiltät: Ladesäulen, Wallbox, ID. 3

VW ID. Charger: Elektromobilität, Ladesäulen, Wallbox, ID.3, E-Autos

VW bietet Billig-Box fürs Laden zu Hause

VW kümmert sich für seine ID-Familie auch um die Lade-Infrastruktur. Jetzt gibt es mit dem ID. Charger eine günstige Wallbox fürs Laden zu Hause – auch für andere E-Autos mit Typ-2-Stecker.
Die Reichweiten steigen stetig, der erhöhte Umweltbonus ("Innovationsprämie") macht E-Autos um bis zu 9000 Euro günstiger. Aber wo sein Elektromobil aufladen? Zwar gibt es inzwischen mehr als 19.000 öffentliche Ladestationen in Deutschland, doch der Großteil der Ladevorgänge findet zu Hause statt. Da ist eine Wallbox fürs schnelle und sichere Stromtanken nahezu unabdingbar (hier finden Sie alles, was Sie zur Wallbox wissen müssen). Und dafür bedarf es einer gewissen Investition, auch wenn manche Länder und Kommunen die Anschaffung finanziell fördern.
# Wallboxen im ADAC-Test
1.

Heidelberg Wallbox Home Eco

Preis*: 487 Euro

Note: 1,0

2.

Webasto Pure

Preis*: 630 Euro

Note: 1,2

3.

ESL Wlli Light Pro

Preis*: 645 Euro

Note: 1,4

4.

Mennekes Amtron Start C2

Preis**: 857 Euro

Note: 1,6

5.

Wallbox Chargers Pulsar

Preis**: 836 Euro

Note: 1,9

6.

Perdok ecoLoad

Preis*: 549 Euro

Note: 2,8

*Stand 16.06.2020 **Preis aus ADAC-Test
Volkswagen bietet jetzt eine günstige Lösung zum häuslichen Laden an, die die angestrebte Markteroberung durch den ID.3 und seine ID-Familie unterstützen soll: den ID. Charger. In der Basisversion kostet die Wallbox 399 Euro und ist auch von allen anderen E-Autos mit Typ-2-Stecker nutzbar. Hinzu kommen noch Installationskosten, bei VW in der Standard-Konfigurierung 1650 Euro.

Drei Versionen mit 11 kW Ladeleistung

Der ID. Charger kommt mit fest angebrachtem Typ-2-Ladekabel und einem integrierten Sicherheitsschutz.

Nach Angaben von VW wird es den ID. Charger schrittweise in drei Versionen geben – alle mit bis zu 11 kW Ladeleistung, einem fest angebrachten Typ-2-Ladekabel und einem integrierten DC-Fehlerstromschutz. Die beiden teureren und umfangreicheren Modelle ID. Charger Connect (ab 599 Euro) und ID. Charger Pro (ab 849 Euro) werden zudem voll vernetzt sein und sich per Smartphone steuern lassen. Der ID. Charger Pro bietet zusätzlich einen integrierten Stromzähler und ermöglicht beispielsweise eine Kostenabrechnung für Dienstwagenfahrer. Für den komplett emissionsfreien Betrieb des Elektroautos hat VW zudem ein eigenes Ökostrom-Angebot.

VW will seine Autos zu Energiespeichern machen

Akku für zu Hause: In Zukunft soll der VW ID.3 seine Energie auch ins Stromnetz einspeisen können.

Der VW ID.3 soll mit bidirektionalem Laden in nicht allzu ferner Zukunft als Ersatz-Kraftwerk für den Haushalt dienen. Eine Familie mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von acht bis zehn Kilowattstunden pro Tag wäre mit der 60-kWh-Batterie des VW ID.3 für einige Tage autark. Doch das Be- und Entladen setzt die Akkus unter Stress. Auch das will VW im Blick haben, die Batterien schonend behandeln und nicht komplett entleeren. Für 250 Millionen Euro will der niedersächsische Autobauer bis 2025 zudem insgesamt 36.000 eigene Ladepunkte installieren: an den Volkswagen-Standorten und bei den rund 3000 Händlern in allen größeren Städten. Manche der Säulen werden aber auch für die Allgemeinheit zugänglich sein. Außerdem gibt es noch ein Stromtankstellen-Joint-Venture namens Ionity, bei dem die Wolfsburger mit BMW, Daimler und Ford zusammenarbeiten.

Autoren: , Wolfgang Gomoll

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