VW ID.3 Facelift (2026): Als "Neo" bekommt das E-Auto Knöpfe
Der ID.3 wird zunächst nicht zum ID.Golf

VW hat erste Infos und Designskizzen zum Facelift des ID.3 veröffentlicht. Der Name ändert sich zwar – aber nicht so radikal, wie zunächst spekuliert wurde.
Bild: Volkswagen AG
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Für den VW ID.3 steht 2026 ein Facelift an. Jetzt hat Volkswagen bekannt gegeben, dass das überarbeitete Elektroauto Mitte April präsentiert werden soll. Außerdem gibt es erste Details zu den Änderungen.
Die wichtigste Neuigkeit betrifft den Namen. Denn nachdem VW angekündigt hatte, dass künftige Elektroautos keine Zahlen mehr nach dem ID-Kürzel tragen werden und darum der ID.4 zum ID.Tiguan werden soll, wurde auch über eine Umbenennung des ID.3 spekuliert. Im Raum stand, das kompakte E-Auto ID.Golf heißen könnte. Das ist nun aber offiziell vom Tisch.

Warum man sich beim ID.3-Facelift für den Zusatz "Neo" entschieden hat, verrät VW noch nicht.
Bild: Volkswagen AG
Der Name ändert sich tatsächlich, aber nicht so radikal. VW hat verkündet, dass das Fahrzeug mit dem Facelift ID.3 Neo heißen wird.
Eine weitere Neuigkeit betrifft den Innenraum: Hier hat VW das Bedienkonzept angepasst. Die viel gescholtenen Touchflächen am Lenkrad sind Geschichte. Stattdessen finden sich hier nach dem Facelift Knöpfe.
Dazu gibt es eine neue Software fürs Infotainment. Die heißt "Innovasion" – verschiedene Medien berichten, dass sie auf Android basieren soll. In der offiziellen Mitteilung der Marke steht das jedoch nicht. Da das kürzlich vorgestellte Facelift des Cupra Born auch ein Android-Infotainment hat, scheint das aber sehr plausibel.
Onlineshop für weitere Funktionen
Spannend ist die Frage, was sich hinter der Ankündigung eines Shops verbirgt. Hier sollen sich neue Funktionen für den ID.3 Neo freischalten lassen. Welche Ausstattungsmerkmale das genau sind, ist noch unklar. Auch, ob sich dahinter Abos verstecken oder der Einkauf per Einmalzahlung funktioniert.

Glaubt man der Designskizze, scheint die Kofferraumklappe künftig nicht mehr schwarz, sondern in Wagenfarbe lackiert zu sein.
Bild: Volkswagen AG
Optional wird es darüber hinaus einen digitalen Schlüssel geben. Eine eigene App braucht man nicht. Das Smartphone kommuniziert wie beim Bezahlen per Funk mit dem Auto.
Nach dem Facelift wird der ID.3 Neo auch endlich echtes One-Pedal-Driving beherrschen. Er kann dann also bis zum Stand rekuperieren und somit in vielen Situationen nur mit dem Gaspedal gefahren werden.
Und er kann dann als Stromquelle dienen. Denn VW führt Vehicle-to-Load (V2L) für das Elektroauto im Kompaktformat ein. Über eine 230-Volt-Steckdose oder einen Adapter am Ladeanschluss versorgt das Auto Geräte mit Strom oder lädt etwa den E-Bike-Akku auf. Die Leistung von bis zu 3,6 kW sollte für die allermeisten Geräte mehr als ausreichen.
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